Druckschrift 
2 (1880) 1835 - 1847
Entstehung
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Die Jahre 1842 und 1843.

Felix hatte sofort wieder tüchtig Arbeit in Leipzig ge-funden, und man merkt dem Ton seiner Briefe an, wievielbehaglicher er sich dort fühlte, als in Berlin. Von speciellLeipziger Geschäften lag ihm wieder die Direktion der Gewand-haus-Koncerte, die wöchentlich stattfanden, nebst der ver-schiedener extraordinären ob; daneben hatte der König vonSachsen jenes Legat zu einem Leipziger Conservatorium be-stimmt und die Einrichtung dieser Anstalt leitete er. Dannhatte er für Berlin, wie bemerkt, die Atlialia, den Sommer-naclitstraum und den Oedipus zu komponiren; zugleich arbeiteteer die Walpurgisnacht vollkommen um und komponirte dieYioloncell-Sonate in d-dur und verschiedene Lieder mit undohne Worte, Korrekturen der Antigone und der a-moll-Symplionie rdie zur Herausgabe vorbereitet wurden, kamen dazu, seine Zeitvollauf in Anspruch zu nehmen. Ausserdem die Unmasse vonFremden und Einheimischen, die ihn besuchen, befragen, umRath und Hülfe angelin wollten, die er examiniren sollte unddie noch viel grössere Unmasse von Briefen, die er stetseigenhändig und mit der grössten Ausführlichkeit beantwortete.Daneben schien die Berliner Angelegenheit jetzt wirklich einenKuck vorwärts zu kommen. Am 4 ten December lief einSchreiben des Königs ein, der ihn zum Generalmusikdirektorernannte und ihm die Oberaufsicht und Leitung der kirchlichenund geistlichen Musik als Wirkungskreis anwies, nebst einer