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2 (1880) 1835 - 1847
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Wiedersehen in Italien.

Skandalen des Augenblicks einlassen will, und nicht standhaftalles und jedes abweist, was Skandal giebt und hervorruft, derwird so tief hineingerissen, dass er von Freuden und Freundengetrennt ist, ehe er sich's versieht, und davon fangen in Deutsch-land die Beispiele in allen Kreisen zu spuken an. Ich schwankeimmer in meinem Innern, welches von den beiden Extremenmir widerlicher ist, und kann darüber immer noch nicht in'sReine kommen. Seht doch zu, ob Ihr Euch dort nicht dieNummer des Punsch vom 18ten Januar verschaffen könnt;darin ist ein Bericht von Antigone im Covent-Garden mitIllustrationen, namentlich mit einer Darstellung des dortigenChors über die habe ich drei Tage lang gelacht. DerChorführer, dem die schottischen Hosen unten herausgucken, istein Heisterstück, und so Alle in ihrer Art, und dabei so lustig.Man schreibt mir Wunderdinge über diese Darstellung undnamentlich den Chor, & denkt Euch, dass beim Bacchuschordas ganze weibliche Corps de Ballet erscheint, und hüpft, undspringt. Das ist kein Spass. Trotz alle dem haben sie beimir anfragen lassen, wann sie.den Oedipus ^geben könnten,weshalb ich sie an den König von Preusen verwiesen habe.Meine Partitur ist seit einigen Tagen fix und fertig, und wennmir die Musik so lieb bleibt, als sie es jetzt ist, so denke ich,sie wird Euch auch gefallen, wenn ich sie Euch in Soden vor-trommle. Auch die sechs Orgelsonaten sind fertig; wollt Ihrdie auf der Orgel von Ober - Liederbach hören? Der Schul-meister ist ein freundlicher Mann, und erlaubt es recht gern.(Eben holen mich die Kinder, weil sie einen grossen Thurmgebaut haben, und das platte Dach mit ihren Mussstullen ver-ziert. Eine schöne architektonische Idee.) Eine Symphonieund ein Trio sind angefangen auch ein neuer Oratorienplan,aber alle Leute schreien und plagen mich um eine Oper ja!wer nur so einen rechten Stoff bekäme oder fände! Aber daswill mir bis auf heutigen Tag noch immer nicht gelingen, undohne den allerscliönsten Stoff, d. h. einen, der mir so erscheint,und mich ganz durch und durch freut, tliue ich es nicht, dennes muss damit, wie mit allen andern Musikstücken gehen, siemüssen nicht für die anderen Leute, sondern für's eigene Ge-