Brief von Felix.
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ist ja eben das Elend, dass ich von der Poesie des Frühlingsgar nicht spreche, sondern immer nur von seiner Holzersparniss,und Lichtersparniss und Ueberschuhersparniss, und davon dasses überall viel besser riecht,, und dass es soviel gute Sachenmehr zu essen giebt, und dass die Frauenzimmer wieder helleund bunte Kleider tragen, und dass die Dampfboote wiederden Rhein hinunterfahren statt der Schnellpost etc. etc.
Aus Obigem ersiehst Du und Fanny ebenfalls (denn Dumusst ihr alle meine Briefe, in denen Nichts steht, nach Romschicken), dass es Gott sei Dank bei uns nichts Neues giebt,d. h. dass wir Alle wohl und munter und Euer eingedenk sind.Gestern Abend kam ich mit Schlemmer um eins aus einermusikalischen Punschgesellschaft, wo ich erst die Beethoven'sclieSonate 106 aus b gespielt, und dann 212 Gläser Punsch aus ffgetrunken habe, wir sangen das Duett aus Faust auf derMainzer Gasse, weil es so wunderschöner Mondschein war, undheut habe ich ein wenig Kopfweh. Diese Stelle suche aberauszuschneiden, ehe Du den Brief nach Rom schickst, einerjüngeren Schwester kann man schon so was vertrauen, abereiner älteren, päpstlichen bei Leibe nicht. — Eduard Magnus,der eben auf der Durchreise von Paris hier ist, malt uns denKarl, und hat den Bengel schon sehr niedlich und ähnlichuntermalt. Karl zeichnet sich aus, sitzt sehr geduldig, springtnur ab und zu mal auf Paul oder Marie los, die auf der Erdesitzen, und mit Bewunderung zusehen, und sitzt dann wiedereine Stunde vernünftig. Ich lese dabei mit allgemeinem Bei-fall das Rumpelstilzchen. Kennt das Ernst? Und Walter?Und Du? Wo nicht, so lese ich es Euch auch vor, und Ihrmüsst es goutiren, Paul macht das Manöver am Schluss, woRumpelstilzchen mit dem einen Bein in die Erde fährt undsich beim andern anfasst, sehr schön nach, ich empfehle Ernstein Gleiches.
N. habe ich den ganzen Winter drei Mal gesehen, obwohler uns gegenüber wohnt; er ist leider gar zu wenig umgäng-lich , es geht mit dem besten Willen nicht, und ich glaube,es ist schlimmer gerade in dieser Zeit als seit vielen Jahrendamit. Wer sich irgend im Mindesten mit den konfessionellen
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