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2 (1880) 1835 - 1847
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Splttgenübergang auf Schlitten.

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wissen gemacht sein. Gestern hörte ich wieder eine neueOper, ganz deutsch, wo der Text nach Scribe, und die Musiknach Auber war, und eben deshalb wahrhaftig viel besser alsAloys Schmitt, und die anderen acht deutschen. 0 weh, esist schlimm damit, aber warum giebt der König von Preussenauch keine Verfassung kannst Du Dir die Berliner Ständein Musik gesetzt denken? Wohin gerathe ich? (Quo me rapis?würde sich Sebastian ausdrücken), vale, Adieu, mehr Lateinkann ich nicht."

Rebecka lebte unterdessen ganz still in Florenz, Dirichlethatte sie schon Anfang April verlassen müssen, um sich nachBerlin behufs Wiedereröffnung seiner Vorlesungen zu begeben.Die Ueberschreitung der Alpen beschreibt er folgendermassen:Da wäre ich also in Chur und liefere so den Beweis, dassder Weg über die Alpen wirklich offen ist. Schon in Mailanderfuhr ich, dass Alles, was man in Florenz über die unter-brochene Kommunikation auf der Gotthardstrasse erzählt hatte,nichts als Fabel ist und dass den ganzen Winter hindurch dieDiligencen über den Simplon, Bernhardin, Spliigen und Gotthardalle Tage, und der Courier selbst einmal die Woche über denStelvio gegangen ist. Nachdem ich diese Notiz erhalten, unddass nie ein Unglück, nur zuweilen einige Verspätung in derAnkunft durch frischgefallenen Schnee eingetreten ist, hätteich gern den Weg über den Gotthard als den kürzeren ge-wählt , aber zu meinem Glück waren für Freitag schon allePlätze genommen, und so musste ich mich denn zu dem kleinenUmweg über Chur entscl?liessen. Ich sage, zu meinem Glück,denn wie sich am folgenden Tag zeigte, war am Donnerstagund Freitag so viel Schnee in den Alpen gefallen, dass derUebergang über den Splügen dadurch um mehrere Stunden ver-spätet wurde und der Weg über den höheren und rauherenGotthard wahrscheinlich einen ganzen Tag mehr erfordert habenwürde. Eine solche Alpenreise im Winter ist zwar keinePartie de plaisir , aber doch in ihrer Art interessant genug,um die damit verbundene Unbequemlichkeit gern einmal sichgefallen zu lassen. .Von der Masse Schnee, die sich im Laufedes Winters in diesen hohen Regionen anhäuft, hat man wirk-