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2 (1880) 1835 - 1847
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Wiedersehen in Italien.

nach Rom, um dort zu malen. Die Zurückgebliebenen lebtenindessen ruhig und in Erwartung der Dinge, die da kom-men sollten. Ein Klavier, das Rebecka gemiethet hatte, um,wie sie sagte, das Angenehme mit dem Angenehmen zuverbinden, vermehrte die Behaglichkeit sehr und verschaffteihr lange entbehrte Genüsse.

Felix an die Schwestern.

Frankfurt, d. 29sten Januar 45.

Nun schreibe ich Euch Doppelbriefe, seit lieut früh diesehr willkommene Botschaft vom 21sten hier ankam. Gottlob,liebe Fanny, dass Du uns beruhigende Nachrichten gebenkonntest. Seit ich nun Euch Hensels in Florenz weiss, ist mirwieder viel ruhiger, einfacher und natürlicher zu Hutli; esist wolil wahr, dass Einer dem Andern in allen Hauptsachennichts helfen kann (das kann der liebe Gott ganz allein), aberdie vielen Nebensachen sind eben so verzweifelt wichtig, dassauch eüie Hauptsache daraus wird und dann betrachte ichEuch jetzt als eine Reisegesellschaft, und denke, dass Ihrmanche vergnügte Stunde dort haben müsst, und hoffe auchfür Euch eine vergnügte, glückliche Rückreise und sehewieder mit recht viel Zuversicht und Hoffnung der Zukunftentgegen, seit ich Euch wieder zusammen weiss.

Gottlob, ich kann Dir von uns recht gute Nachrichtengeben; der Kleine hat sich seit den letzten drei Wochen sehrmerklich gebessert, wir dürfen wieder Hoffnung und Muthfassen und danken Gott täglich und stündlich dafür. Ich habeden dummen Streich gemacht, die letzten vierzehn Tage rechternstlich unwohl zu sein, daher geht es mit meinem Brief-schreiben noch ziemlich schlecht; ich kann jetzt eigentlich nuressen, trinken und schlafen, um das Versäumte wieder nach-zuholen. Seit vier Tagen bin ich als geheilt entlassen, gehespazieren und will sogar Freitag auf einen Ball gelin; Cücilelässt sich ein weisses Kleid dazu machen mit Rosen; und kurz,wenn ich durch Braten und Wein und Schnarchen Alles daswieder gewonnen habe, was ich in Seufzern und Klagen und