Anerbieten zur Hülfe zu eilen.
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lass Mine erst eine Gans rupfen und dann ihren Kiel führen,sie ist ja dessen mächtig', und auf eine oder die andere Artlass mich Genaues wissen. —• Was mich betrifft, so kannstDu glauben, dass die Winterreise mir kein Opfer und keinHinderniss sein würde, um Dich früher wiederzusehen, undDir vielleicht nützlich sein zu können, und Hensel denktebenso und hat Dich wohl beinahe so lieb als ich.
Gestern, an meinem Geburtstag, war die zweite Sinfonie-Soiree, die letzte, die Felix dirigirt hat, und worin die c-mollvon Beethoven, Coriolan und Euryanthe sehr schön gegebenwurden. Nachher ging es mir schlecht, es stürzten so vieleBekannte auf mich zu und bejammerten mich, dass Ihr nichtkämt, und Felix wieder ginge, dass ich meine etwas losesitzenden Thränen nicht halten konnte, und mich schrecklichin Acht nehmen musste, keine Scene zu machen! — Fangeauch wieder an, mir Ernstgeschichten zu schreiben, ach! sokinderlos bin ich lange nicht gewesen, denn mein langer, mirüber den Kopf gewachsener Junge ist kaum noch ein Kind,aber ein lieber, guter, angenehmer Burscli. Adieu, mein ge-liebtes Herz, wann werden wir einmal so au fait über Euchsein, dass wir nicht mehr jedem folgenden Brief mit derängstlichsten Spannung entgegensehn? —"
Innerlich war Fanny, als sie diesen Brief schrieb, schonganz auf die Reise vorbereitet, jetzt machte sie, während siedie Antwort erwartete, auch alle äusseren Vorbereitungen;ebenso Hensel. Dieser hatte ein Bild für eine Engländerinschon vor längerer Zeit übernommen, eine römische Scene, daser in Italien auszuführen beschloss. So harrten nun Alle be-gierig der entscheidenden Antwort aus Florenz, die MitteDeeember eintraf:
Rebecka an Fanny.
Florenz, den 25sten.November.
„Ich weiss zwar lange, wie wir miteinander stehn, unddass ich's ebenso machen würde, aber jede neue BestätigungDeiner Liebe rührt und erfreut mir doch das Herz auf's Neue.So Dein gestriger Brief, dass Ihr Euch entschlossen habt, im