Felix verlässt Berlin.
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machen würde, dass die Sachen so gekommen sind, wie siejetzt sind. Dass dazu nichts zu thun war, weiss ich wohl.Oh es mir im Herzen weh thut, ist eine andere Sache, unddarüber hast Du wohl auch keinen Zweifel. Was mich aberwirklich überrascht hat, war diese schnelle Auflösung, denndass Ihr noch diesen Winter hier sein und Eure kaum einge-richtete Wohnung noch bis Ostern benützen würdet, bezweifelteich nicht. Natürlich, in dem Augenblick, wo ich über Horch-heim hörte, Du würdest nicht mitkommen, war mir auch gleichAlles klar. Es ist wirklich traurig, dass das Leben so hingeht,ohne dass man es miteinander geniesst, besonders nachdem soalle Aussicht und Hoffnung dazu war. Bei dieser jetzigen Ein-richtung gehst Du und die Kinder mir erstlich ganz verloren,glaube mir, dass ich noch jetzt nicht ohne Thränen darandenken kann, nachdem ich schon soviel daran gedacht, unddass ich Euch viel mehr liebe, als ich aussprechen kann,zweitens glaube ich, das Ganze beruht auf einer Täuschung,so vage, unbestimmte, in der Luft schwebende Verhältnissekönnen auch nicht von Dauer sein, und ich werde mich nichteinen Augenblick wundern, wenn diese Probe nicht längerdauert, als die frühere. Ich glaube, ich würde mich leichterdarin finden, wenn irgend ein wirkliches greifbares Hindernissvorhanden wäre, aber diese innerlichen Anstösse sind nicht zuüberwinden und schwer zu verstehen. Was ist, ist vernünftig,das muss wohl wahr sein, ich kann aber gar nicht einsehen,warum es nicht viel vernünftiger wäre, wenn wir unser Lebenzusammen abspinnen, und uns einander alt, und die Kinderjung werden sehen könnten, es wird wohl so recht sein. Duwirst Dich natürlich darüber nicht beklagen, denn Du bleibstvor der Hand bei Deiner Mutter, der ich es denn auch vonganzem Herzen gönne, und mich mit ihr freue.
Felix wird Dir wohl seine Notli geklagt haben, dass Henselihn malt, er findet sich aber ganz leidlich in dies Unglück.Ich muss ihn überhaupt bewundern, wie er sich bei der Tren-nung von Euch in guter Laune erhält, und wie liebenswürdig-er ist. Ich wollte nur, er hätte sich und uns nicht diesesOpfer auferlegt."
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