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2 (1880) 1835 - 1847
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Felix verlässt Berlin.

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hohen Geistlichkeit. Und da sich immer klarer herausstellte,dass diese Hemmnisse nicht zufällige, sondern nothwendigbegründet in dem Umstand waren, dass seine Stelle eine künst-lich geschaffene war, eingeschoben zwischen andere, die sichbreit und naturgemäss entwickelt hatten, so war auch keineHoffnung vorhanden, dass mit der Zeit die Schwierigkeitensich vermindern würden; im Gegentheil, je energischer, je ge-wissenhafter und vollkommener er seinen Platz ausfüllenwollte, desto stärker mussten die Reibungen von allen Seitenwerden. So war's denn hei ihm schon heim Weggehnbeschlossene Sache, nicht dauernd wieder zurückzukehren.Bestärkt wurde er gewiss in diesem Vorsatz durch die warme,ja enthusiastische Aufnahme in England. Seine künstlerischeWirksamkeit war dort auf den höchsten Grad gesteigert, unddabei wurde ihm Alles so leicht gemacht, nichts von denkleinen Hindernissen, die sich in Berlin so unangenehm fühlbarmachten, der Vergleich fiel allerdings sehr zu UngunstenBerlins aus. Bestärkt wurde er ausserdem durch die Korre-spondenz mit Bunsen über die Komposition der AeschyleischenTrilogie *), die ihm, wie er am Schluss sagt, aufs Neue bewies,dass seines Bleibens auf so gefährlichem Boden, unter soschwierigen Verhältnissen, nicht sein könne; einkühler,zweifelhafter, heimlich verdrossener Arbeiter" wollte er demKönige nicht sein, und so musste denn der Sache ein Endegemacht werden. Zu diesem Beliufe kam er am 3 Osten Sep-tember, nachdem er sich nur denselben Morgen angemeldet,allein nach Berlin. Er stellte dem König abermals, wie imJahre 1843, den Antrag, sein Gehalt zu vermindern, ihn vonbestimmten Leistungen und der Verpflichtung, in Berlin zuwohnen, loszusprechen und ihm nur einzelne Aufträge zu geben.Barauf ging der König ein, das Gehalt wurde auf 1000 Thalerfestgesetzt und er war nun wieder frei, liinzugehn, w r o es ihmbeliebte, wozu er sich vor der Hand Frankfurt ausersehnhatte. Fanny bemerkt bei dieser Gelegenheit im Tagebuch:Wenn ich ihn darüber höre, kann ich wirklich nicht umhin,

*) Briefe, Bd. II, Seite 401 ff.

Die Familie Mendelssohn. II.

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