Kunst- und Gewelbeausstellung.
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kurz das Abschlachten der Bilder in jedem Sinn zu besorgenhaben, ein Paar jüngere Zöpfchen von Mitgliedern angehängtworden, welche als die rechten braven fünften Räder amKarren denselben noch etwas tiefer desselben Weges geführthaben, den er gewöhnlich zu gehn pflegt. Hensel war gewählt,der Kommission beizutreten, hat es aber abgelehnt, was mirsehr lieb ist, denn obwohl er sich so schon genug ärgert undmit vollem Recht über die Art, wie Dies und Jenes placirtist, so würde er sich doch noch zehntausendmal mehr habenärgern müssen, wenn er sich viele Tage lang hätte mit diesenledernen, mit Kalbshaaren ausgestopften Puppen, die sich HerrKünstler so und so schimpfen lassen, umherbalgen müssen.Und da er eben einmal solche ehrliche Haut ist, so würde ersich nicht, wie diese Herren Ledermänner, begnügt haben, fürsich und die Seinigen zu sorgen, sondern sich für jeden Kol-legen herumgebissen und gebalgt haben. Das Bild von Riedelist so ziemlich das Schönste oben, eine schöne kleine Land-schaft von Elsasser, Vieles ist noch nicht da. Da Du dochwahrscheinlich, so wie Du zu Hause kommst, darauf brennenwirst, die Merkwürdigkeiten von Berlin in Augenschein zunehmen, so ist es gut, dass wir dann zwei Ausstellungenhaben werden. Die Gewerbeaussteilung ist übrigens sehramüsant, höchst bedeutend und bringt eine grosse Lebendigkeithervor. Es sollen zahllose Fremde deswegen hier sein, sehrviele auswärtige Regierungen, Zeitungen u. s. w. schickenBerichterstatter her, zu der Lotterie, welche die Vorsteher-schaft aus Gegenständen veranstaltet, die von der Ausstellungselbst gekauft werden, sind zwanzigtausend Loose schon jetztverkauft, und bei dem Allen ist es ein halb improvisirtesUnternehmen, da die Regierung bei ihren ersten Bekannt-machungen ungefähr sagte: „Wir wollen eine Ausstellungmachen, wer sich aber einfallen lässt, etwas dazu herzu-schicken, kriegt ein Paar Maulschellen". Ziemlich so einladendwaren die Bedingungen. Erst als sie sahen, dass wirklichNiemand schicken wollte, fingen sie an, gute Worte zu geben.Wenn ein solches Unternehmen einmal gehörig vorbereitetstattfinden wird, kann es überaus glänzend werden. Auch