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2 (1880) 1835 - 1847
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Jakoby.

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nicht darauf gefasst war. Es bedarf wirklich keiner Befürch-tung und Sorge um Dich, mir das Bewusstsein lebendig zuerhalten, dass Du der Reiz meines Lebens bist; das weiss ichebenso wohl in guten Tagen, darum musst Du aber gar nichtmehr krank sein; es war doch wohl ein Bischen viel für Dich,diese Reise nach Sicilien.

Eine grosse Freude haben wir in diesen Tagen durchJakoby's Ankunft gehabt, der so prächtig erzählt, und so vielvon Euch weiss, und auf jede Frage augenblicklich Antwortgiebt, was doch der beste Brief nicht thut. Es war mir or-dentlich ein Yorschmack von Eurer Rückkehr. Ich meine,jetzt, wo Ihr das Herrlichste genossen, wird allmählig dieReisemüdigkeit eintreten, und die Lust, zu Hause auszuschlafen,„wir wenden uns, wie auch die Welt entzücket." Jakoby hatso prächtig gesehn und erlebt, wie es bei diesem bedeutendenManne zu erwarten ist, und ist wohl und heiter. —- •—

Sonntag ist die letzte Musik für diesen Sommer, die willich mit Felixens Männerchor „Wer hat dich, du schöner Wald"mit Hörnern und Posaunen beschliessen. Von Felix sind diebesten Nachrichten, wenn ich Dir sage, dass er sich einengrossen Baumkuchen nach London bestellt hat, so wird Dir das.das beste Zeichen sein. In London ist die Musik zum Sommer-nachtstraum mit grossem Beifall gegeben worden, in Paris dieAntigone, hier ruht beides gänzlich, dagegen wird jetzt Atlialia.mit Felixens Musik einstudirt. In jenen Stücken müssen nunauch Devrient's Rollen wieder besetzt werden, was wahrschein-lich durch Hendrichs geschehen wird, einen jungen Schauspieler,um den sich Berlin und Hamburg reissen."

Rebecka an Fanny.

Sorrent, den 30sten Juni.„Liebe Fanny, schamroth ergreife ich die Feder, um Dirzu gestehen — dass wir noch einen Monat hier bleiben. Ichhabe angefangen, Seebäder zu nehmen, und die bekommenmir, trotzdem, dass ich mit dem grössten Widerwillen darangegangen bin, ganz vortrefflich. Da haben wir uns denn nach

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