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2 (1880) 1835 - 1847
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Palermo.

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ist vergnügt, zufrieden mit der enthusiastischen Aufnahmedie er findet und die ihm den Kontrast mit der frostigen Artder Leute hier freilich immer fühlbarer machen muss. Vonihrer eigenen Krankheit hat «ihm Cecile nichts geschriebenund mir verboten, es ihn wissen zu lassen."

Rebecka an Fanny.

Neapel, Villa di Roma, 31sten Mai 44.

„Ich soll von Euerm Balkon grüssen, den ich leider nichtbewohne, denn die Wohnung wird reparirt, dem ich aber ebeneine Abendvisite gemacht, und den drei Fischerbarken, unddem Vollmond im Meer Eure Griisse bestellt habe. Wiedereine Aelinliclikeit, liebste Fanny, ich sitze liier als Strohwittwe.Unsere sicilischen Pläne, mit Kindern weitere Ausflüge zumachen, scheiterten an der Unmöglichkeit der Ausführung;weder zu Pferd, noch zu lettiga , noch zu Schiff mit Seekrank-heit machte sich's gut, sogar Cefalii habe ich aufgeben müssen,weil ich die Wahl hatte zwischen sechs deutsche Meilen reitenoder im Kahn fahren. Darum gräme ich mich aber nicht,denn über Palermo kann nichts gehn; da sich aber Dirichletschon sehr auf den Aetna und Arcliimedes Grab gefreut hatte,habe ich ihn halb gezwungen, sich diese Erinnerungen nichtentgehn zu lassen und bin mit Reisebekannten in dem grossenSchiff „Palermo" wieder hergefahren; ich fürchtete die Hitzeund die kleinen Postdampfschiffe, die sehr schlecht sein sollen,und da habe ich mich denn mit schwerem Herzen von derpoetischesten Poesie von Palermo getrennt und mich in derVilla di Roma etablirt. In der Nähe von Palermo habe ichAlles gesehn: Monte Pellegrino mit Göthe's Rosalienkapelle,wo ich wie er Orgel und Gesang gehört habe, Honreale —hat Hensel vielleicht den Reitweg von S. Martino nach Mon-reale gemacht, der ist zu empfehlen, Baggaria, wo wir denDuca di Serra di Falco besucht haben, alle Tage mehrereMal die Marine, ach! was ist das Alles schön, und maurisch,und poetisch, und welch gutes Wirthshaus nebenbei, und Erd-beeren und nespoh japanese. Und die Ziza nicht zu vergessen