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2 (1880) 1835 - 1847
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Reise- und Heimathbriefe.

genossen jauchzender wie je. Ich will gar nicht, dass dasVolk überall meinen Felix schon so inne haben soll wie ichund wie Einer oder der Andere mehr; dafür wird das Bestenicht gemacht, dass es dem Haufen gleich mundgerechtzwischen die Zähne wächst; aber sie mögen den Prophetenund Magier merken, und sich mit leisem Schauder, unbewusst,zu ihm hingezogen fühlen. Der Platz hört auf, meinen Briefbin ich Ihnen immer noch schuldig, und Sie mir immer nochdie Möglichkeit, Ihnen zu begegnen; und endlich Diriclilet'sleibhaftige Bekanntschaft zu machen, und mich wieder in IhrLeben einzuleben. Wo wird das sein, und wie? Felix sprichtv5m Rhein, möge es so werden."

Fanny an Rebecka.

Berlin, den 23sten Mai 1844.

„— — Nun bin ich sehr neugierig auf Derne Nachrichtenaus Neapel. Ach! denke einmal an mich, wenn der Vesuvgluthroth beim Sonnenuntergang wird, dann blassroth, undeinen Moment später bleigrau und todt. Ich fürchte sehr,Santa Lucia hat einen grossen Theil ihres Reizes durch Civili-sation eingebüsst, man war daran, die Lazzaroni auszukehren.So recht mit Freude, wie das erste Mal, werde ich doch Italienschwerlich wiedersehen; denn wenn Hensel und ich hingehen,werden wir doch Sebastian dahinten lassen müssen, und dasist schwer. Der beharrt noch dabei, Naturforscher zu werden,und hat den bedenklichsten Appetit nach fremden Welttlieilen.Neuholland führt er im Munde, als wenn es Potsdam wäre.Was finge ich arme Klucke wohl an, wenn solche Pläne zurAusführung kämen ? Da ist doch meine Henne besser dran,die sechs Junge ausgebrütet hat. Wie reinlich kommt so'nVogel auf die Welt, und wie geschickt sind die neugeborenenTliiere. Könnte der Mensch nicht davon etwas lernen ?"

Fanny an Rebecka.

Berlin, 3ten Juni 1844.

„Bravo, mein Beckchen! Wie freue ich mich über DeinenUnternehmungsgeist. Ich musste laut aufschreien, als ich das