Felix in England.
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sclmld an Allem liat aber immer das Schicksal, das mir nunseit mehr als sechszehn Jahren nicht vergönnt hat, Sie wieder-zusehen; mit Anderen traf icli's hesser, wie dieser Anhangbeweist, London hat mir den Felix eigentlich erst recht ge-geben, und so streicht denn der erquicklichste Sturmwind vonZeit zu Zeit und immer zu rechter Zeit durch mein grau-werdendes Haar, und thut mir jedesmal unendlich wohl.Warum kommen Sie nicht auch einmal als schönster West,hier ist doch auch Allerlei für Leute Ihrer Art, ausser Bab-bage und Rule Britannia, und Sie würden sich erbauen. Felix,Gottlob! fühlt den alten Zauber wie er ihn übt, — trotz derFrau, die nicht da ist und die uns Allen schrecklich fehlt,sieht er munter und frisch aus, und freut sich an Lobster undFies und den Engländerinnen, und wundert sich wie sonst,dass man hier so viel Engländer sieht, und so viel Englischspricht, und ist guter Dinge — komponirt er nicht dieschönsten Werke, so liegt's eben an dem tollen Treiben, dasden „Lion" anders nicht, als Morgens früh und Abends spätloslässt. In den Morgen- und Abendstunden aber ist er meinIlausgenoss, und wir leben und reden menschlich von denünsrigen; ich stehe mich bei dem Allen freilich am besten.Als Künstler hat hier nie ein Fremder eine Stellung gehabt,wie Felix, sie ist so nobel und rein und sein mächtiger, stillerAVille trägt ihn so sicher und triümpliirend durch allen Rauchund allen Nebel in die klaren Regionen; alle, auch die Phi-lister, fühlen das, und Alles respectirt und würdigt, Jeder inseiner Art und Weise die Kraft, die Jeder erkennt. Wir,John Bulle wie wir sind, sind darin überhaupt kindlicher undreiner, als der vielschreibende Kontinent, gescheuter nebenbeiwie Ihre bequemen Maccaroni-Esser, wir haben das „ Organ ofGeneration ", und bewundern ehrlich und gern. Warum sindSie nicht einmal dabei gewesen, wie Felix empfangen wird, eswürde Ihr schwesterliches Herz erquicken, und thut einemsimpeln Zuschauer wohl. So war es im ersten Philharmonie-Konzert, was er dirigirte. Alles, Orchester wie Zuhörer, hattesolches Leben bekommen, sie spielten seine A-moll-Symplionieschöner wie je vorher, und die Andern hörten andächtiger und