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2 (1880) 1835 - 1847
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Eeise- und Heimathbriefe.

docli schön genug, der Vesuv mit seiner Wolke sah uns ge-rade in die Fenster. Das liegt aber Alles schon so weithinter mir, dass ich gar nicht mehr Lust habe davon zuschreiben. Dienstag Mittag brachte uns Jakoby an's Schiff,wo wir Abschied für die Eeise nahmen, er gellt Ende derWoche nach Eom und dann zurück nach Deutschland und wirbestiegen unseren Ercolano. Um eins sollte es abgehen, wirmussten aber bis drei warten, weil Ihre Durchlauchten, diePferde des Grafen .von Syrakus, die mitreisten, auf sich wartenHessen. Ernst und Walter waren unterdess schon mit derganzen Gesellschaft, bei der sich auch Deutsche befanden, aufDu und Du. Das Meer war sehr ruhig; unser Diner auf demDeck ganz amüsant, Niemand krank, so lange auch der Ka-pitain darauf wartete. Bis nach Mitternacht war ich auf demVerdeck, sah das Meer leuchten, die unzähligen Sterne ver-breiteten fast Tageshelle, Ernst war glückselig über die kleinenBetten, ich schon weniger und legte mich angezogen auf'sSoplia, wachte aber sehr bald sehr miserabel auf, und quältemich wie ein armer Hund, bis wir in Palermo an's Landstiegen, nach Deinem Eecept legte ich mich platt auf eineBank hin, einige Versuche, das dunkelblaue Meer und dieKüste von Sicilien anzusehen, fielen sehr unglücklich aus;dicht vor Palermo zwang mich Dirichlet noch einmal aufzu-stehn, und da überfiel mich doch trotz allen Jammers einwahrer Schauer vor der fremdartigen Schönheit. Das isthimmelweit erhaben über Neapel.

Nun kam noch eine grässliclie Wirthscliaft auf dem Schiffmit der ersten Douane Italiens, die der Stimme der Vernunftkein Gehör gab, eine Ueberfahrt auf dem bewegten Wasserim kleinen Boot, wobei mir auch nicht besser wurde, unddann hatten wir wieder festen Boden unter den Füssen undsassen in einem recht behaglichen Wirthshaus, leider nichtam Meer, ein wunderschönes Hotel Trinacria- am Quai wirderst im Juli eröffnet, und nach einer Stunde Schlaf, Waschen,Anziehen und einem guten Mittagessen waren alle Leiden ver-gessen und der Nachmittag wurde in den Gärten der VillaButera und des Duca di Serra di Falco sehr angenehm zu-