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2 (1880) 1835 - 1847
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Heise- und Heiinathbriefe.

der immer gleicli seine Verse behält und sich beklagt, dass erdas nicht machen kann."

Rebecka an Fanny.

Rom, 17teil März.

„Bravissima, liebe Fanny, die Wohnung lacht mich vonhier aus an, und wie schön, dass ich nicht einmal ausgehenkann, ohne bei Euch vorbei, oder vielmehr nicht vorbei zugehen, und eine kostbare Viertelstunde zu verdämmern. Wirsind contentüsimi, das Vertrauensvotum erfolgt hiermit in allerForm, ich ernenne Dich hiermit feierlich zum Minister desHauses, des Kabinets, des Innern und der Kultur, und werdemeinen Finanzminister anweisen, die nöthigen Summen zurDisposition zu stellen. Auf das Glashäuschen bin ich sehrgespitzt und sehe schon von hier den Orangenbaum mit einervertrockneten Frucht und einer Bliithe, die abfällt; dann werd'ich an Italien denken. — Könnt Ihr uns gar nichts Neues vonNeapel sagen, ob da Revolution ist, oder nicht? Reisendesagen nein, Wohlunterrichtete schweigen bedeutend. Es istwieder schwül in der W T elt, und die nave di S. Pietro scheintsehr wackeln zu wollen."

Rebecka an Fanny.

Rom, den 3Osten März 1844.

„— — Von der Umgegend haben wir nur Frascati undGrotta ferrata gesehen, wo am Montag Schinkenmarkt war,und einen prächtigen klaren Tag und lustige Fahrt gehabt,trotz vieler Hindernisse meist sein" lächerlicher Art. DieQuintessenz davon war, dass erstens Kaselowsky sich kapri-cirte, rückwärts zu fahren, halbwegs rausser gelassen werdenmusste und auch noch die andere Hälfte unter sehr bedenk-lichem Schweigen zurücklegte, das er erst nach verschiedenenfritti's und umido's in der osteria con cucina brechen konnte,aber bildlich, zum wahren Ausbruch kam nur üble Laune, dieaber auch nach Tisch verging. Dann verlief sich sein Hund,