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2 (1880) 1835 - 1847
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Weihnachten in Berlin.

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wohnen, und es ist ganz lustig, den absonderlichen Sprüngenzuzusehn, die ich mache, um den Netzen des englischen Ge-sandten zu entgelin. Zu einem Diner hat er mich doch gefischt,aber zu keinem zweiten, das schwöre ich. Nun, und ausserExcellenzen rmd einigen Baronen, weisst Du ja selbst, wiewenig Leute ich kenne, die Einen einladen und auch wiederbesuchen mögen, und so bleiben wir zu Hause und in der Fa-milie, und das ist das Beste. Von den Konzerten der Kapelle,deren drei schon vorüber sind, behauptet Rellstab, sie seienbeinahe so gut, als die des Pariser Conservatoire-Orcliesters;ich versichere Dir aber das Gegentheil; wenn sie nicht nochviel besser werden, so taugen sie sehr wenig. Jetzt stehe ichmit der Londoner philharmonischen Gesellschaft in Korre-spondenz, die mich als permanenten Conducton engagiren wollte(schönes Deutsch) für nächste Saison; ich habe die grössteLust, es anzunehmen, weil die Sache so verzweifelt (künst-lerisch) vornehm aussieht, aber ich weiss noch nicht, ob esmöglich ist, namentlich wegen Cecile und der Kinder, die nichtgut drei Monat in England zubringen können, von denen ichaber noch weniger gut drei Monat getrennt sein will. Dasmusst Du aber auch ganz unter uns lassen, es ist noch eingrosses Gelieimniss und der Morning Herald erfährt jedes Wortwieder, das Du in Koni im Schlafe sprichst. Also sprich garkeins davon. Merkst Du nicht, dass ich diesem Briefe eineneue Form geben will, weil Du Dich über meine alte so mo-quirst ? Herrlich ist's, dass Dir Italien so gut bekommt, dafürsoll es und sollst Du gelobt sein. Wenn ich denke, dass jetztdie Pifferari schnarren und wie es in Ära Cceli morgen aus-sieht, und wie manche Blumen in der Villa Pamfili blühenmögen, und dass Du das Alles mit einem kleinen Spazierganghaben kannst —- weiss Gott, da gäbe ich gleich die Wald-teufel und den Weihnachtsmarkt in der Breiten Strasse preisund ginge nach Rom, wenn es sein könnte. Ich kann Dirnur empfehlen, was mir Klingemann vor meiner ersten eng-lischen Keise einschärfte: „Essen Sie sich noch einmal anBirnen und Klössen recht satt, hier giebt's keine nicht!" Sosage ich Dil' auch, und verstehe unter Birnen und Klössen