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2 (1880) 1835 - 1847
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Reise- und Heimathbriefe.

hundert politische Gefangene, viele lebenslänglich, sitzen.*wurde ganz übel. Indessen ich kann's nicht ändern, und wirmüssen uns daran halten, was die Alten gethan und was derliebe Gott noch täglich für dies Wunderland thut. Unsergestriger Cicerone sagte uns: öurio Dentato, papa cmtico, habeden Wasserfall geleitet. Das ist übrigens auch nicht wenigpikant, dass dieser Wasserfall, einer der aüerschönsten, vonMenschenhänden fabrizirt ist. Jetzt will ich noch ein bischencampagna im Mondschein goileren. Also morgen Roma\

Rom, den 2ten November.

Also auch wir! Was Pferde und Wagen nicht allesmöglich machen. Ich hah's bis zuletzt 'nicht recht geglaubt,dass wir nach Rom kommen würden, bis Dirichlet gestern umhalb zwölf etwa den Vetturin fragte, was für ein Thor davor uns läge, und der antwortete: non e porta, e ponte Molle.Da wurde uns doch etwas sonderbar. Auch schon vorher, alsich die Engelsburg schon in der Ferne erkannte, als die Stadtmit den vielen Kuppeln vor uns lag und wir gelehrt stritten,welche, der Lage nach, St. Peter sein miisste, und dann zu-letzt der wahre St. Peter hinter'm Berge vorkam und denStreit entschied. Den ersten Mittags am Tage Aller Heiligenzogen wir ein, passirten am Thore die Revue über die geputzteWelt, die aus Santa Maria del Popolo herauskam, drei Paulvertraten die Stelle des Lascia passare, den wir uns in Florenznicht hatten geben lassen, und so fuhren wir nach dem fran-zösischen Hotel Santa Maria sopra Minerva, wo wir sehrschön logirt sind, etwas Schmutz mit einbegriffen, Corneliuswohnt auch hier, neben uns an. Die erste Stunde in derWeltstadt verging wie immer bei der Ankunft, wir wuschenuns, zogen uns rein an, was uns sehr Notli that, frühstückten,was uns auch sehr Notli that, dann ruhte ich auf meinenLorbeern (hätt's wörtlich tliun können, da ich einen StraussLorbeern von Temi bei mir hatte), und Dirichlet und Waltergingen zu Kaselowsky, kamen bald mit ihm und Horkel wieder,und wir gingen alle nach Wohnungen, en passant in's Pan-theon. holten uns ein bischen Ablass. auf den Monte Pincio.