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2 (1880) 1835 - 1847
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Vevay.

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Fahrt machen) etwas zu sehr erhitzt. Diese Fahrt brachteuns auf unsere weitere Reise in dem Gespräch mit dem Arzt,und da hat uns der auf das Entschiedenste widerrathen, vor-dem Oktober nach Nizza zu gehn, überhaupt stimmen Alledarin überein, es sei nur ein Winterauf enthalt, und im Herbstnamentlich zugleich glühend und stürmisch. Da ich mich nundurchaus nicht krank genug fühle, den ganzen Winter dortzuzubringen, so haben wir denn wieder die Köpfe zusammen-gesteckt und einen weisen Rath gepflogen, während sichErnstchen ganz wieder erholt hat und so rosig und schelmischist, wie je, und da ist herausgekommen, wir könnten denAufenthalt in Badeiiweiler und hier als hinlängliche Villegia-tura für mich betrachten (dieses in den Tag hineinlebenbekommt mir sehr gut, besonders fange ich schon wieder anaufzugehen wie ein Kuchen, die Schleifen in meinem Hutstehen schon ein ganz Ende von der Nase ab, in Berlinstiessen sie dran) und den direkten und allbekannten Wegüber den Simplon und die Seen einschlagen, und so zu guterZeit nach Florenz und Rom kommen, wenn wir nicht wiederirgendwo eine Ewigkeit hängen bleiben.

Mittwoch. Ich habe mich gestern unterbrochen, umeine Wasserfahrt auf dem See zu machen; wie ruhig der seinmuss, wenn ich mich ihm anvertraue, das kannst Du denken,es war aber höchst wunderschön, sehr südlich, die Abendesind überhaupt das Allerscliönste hier, so sternhell, jetztMondschein, und alles im See wiedergespiegelt, gestern fuhrenmehrere Boote mit Fackeln, gerade wie bei Euch üi Neapel,ich kann mir nichts auf der Welt schöner denken, und nunkommt Jemand vom Corner See und versichert, der sei nochschöner, und erzählt so viel von den Myrtlienhecken, wiewird's uns da gehen, da werden wir doch gar nicht fortkönnen, wie soll man alles vereinigen, und doch mit Ruheund langsam gemessen? Für die Spötter folgende schöneNachricht: Dirichlet bearbeitet einen Banditenbart, die deutscheBevölkerung hier interessirt sich sehr lebhaft dafür, und wirk-lich nimmt sich der grosse Bart auf Dirichlet's ehrlichem Ge-sicht ganz komisch aus.

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