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Neapel Iiis Berlin.
dessen Namen im Fremdenbuch in Amalfl Jemand geschriebenhat: „ist hohl". ■—
Nachmittags gab uns Landsberg eine Eselfete und rittuns spazieren nach herrlichen Aussichtspunkten (auf denschönsten sind regelmässig Klöster gebaut), durch schöneWaldparthieen. Um acht setzten wir uns in den Wagen undfuhren nach Neapel zurück. Es war Festtag und in Torfedel Annunziata und Torre del Greco grosser Skandal; manglaubt nicht, wie bevölkert alle die kleinen Nester sind. InPortici Feuerwerk, Erleuchtung, Teufel et la grand'-mere.Alles Ermüdende habe ich nun hinter mir und werde bis zumMoment unserer Einschiffung ein ganz ruhiges Leben führen.Einige Trümmer römischer Geselligkeit haben sich schon, undwerden sich noch in diesen Tagen zusammenfinden; im Ganzenaber leben wir hier sehr still. — Lebt Alle wohl, o! wiefreue ich mich aufs Wiedersehen!" —
Eure Fanny.
Anfangs war der Reiseplan gewesen, zusammen nachSieilien zu gehen. Durch die Unpünktliclikeit der italiänisclienDampfer (zwei waren zerbrochen und der dritte besorgte denDienst ganz allein) wurde der Zeitpunkt der möglichen Abreisedahin so weit hinausgeschoben, dass Fanny der grossen Hitzewegen den Muth verlor und es wurde beschlossen, sie solltemit ihrem Sohn in Neapel bleiben und Wilhelm die Reise .alleinmachen.
Aus einem Brief von Fanny.
11 teil Juli.
„— — Sei mir gegrüsst, mein herzlieber Mann! In derüngewissheit, ob dieser Bogen noch an Dich wird abgehenkönnen, fange ich immer an, ihn zu schreiben, da es mir Be-dürfniss ist, mich mit Dir zu unterhalten. Was treibst Duund wo hausest Du? Arbeitest Du mit dem Auge oder auchmit der Hand? Sollte das Erstere der Fall sein, gräme undängstige Dich nicht; was Du siehst, ist auch für Deine Kunstnicht verloren und bei Dir fällt nichts auf einen steinigen
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