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Neapel bis Berlin.
culanum gehörte, aber allein -wieder hat zusammengesetztwerden können; aus dem Rest jenes grossen Pferdekopfes hatein Bischof Glocken giessen lassen!! — Ein liegender Faun.Ein Mercur, im Begriff den Argus zu tödten.
Gegen Abend fuhren wir, nach einem starken Gewitter,bei aufgeklärtem Himmel durch den Toledo, immer steigendnach Capo di Monte, wo sehr elegante Landhäuser stehen undman eine herrliche Aussicht hat; die Stadt liegt reich undgross da; der Berg von St. Elmo hat einige entfernte Aehn-lichkeit mit dem Monte Mario, den ich oft verläumdet, undnach dem ich mich jetzt jeden Abend sehne. Wir fuhren beiherrlichem Mondschein herein, durch den Toledo Schritt fürSchritt, wegen der dummen Soldaten, die einen hier Tag undNacht inkommodiren. Wenn ich König von Neapel wäre, ichwiisste auch etwas Anderes als Exerciren und Manövriren,um mir die Zeit zu vertreiben. Auf unserm Balkon war'sdiesen Abend ganz besonders schön; der Mond stand geradevor uns über der Küste von Sorrent und warf seinen breitenGoldscliimmer über das ganze Meer, dann theilte sich derGlanz, hinten an der Küste war ein breites Lichtmeer, danndunkel, vorn wieder ein glitzender Goldschimmer, nichtunähnlich den Glühwürmern, wenn man sie, wie auf demPincio, in Masse sieht. Wenn Kähne durch den Liclitstreifenfuhren, fing es an, um sie zu funkeln, lange ehe sie ihnerreichten, und dauerte wiederum lange, nachdem sie ihn ver-lassen hatten, sie zogen einen breiten Lichtstreifen hinter sichher; noch wunderbarer war's, wenn sie durch den dunkel-gebliebenen Theil des Meeres fuhren; dann riefen sie das Lichthervor, das nun auf dem dunkeln Meer ganz phantastischhinter dem schwarzen Schiffchen herzog. Die täglichen dreiFeuermännchen, die hinter dem Kastell hervorkommen undwieder dahin zurückgehen, fehlten auch nicht. Unter solchenUmgebungen wird das Gewöhnlichste zum Märchen. Hättenwir diese Wohnung in Rom gehabt, wo unser kleines Stiibchenoft zum Erdrücken voll. war! Hier leben wir wie die ver-wünschten Prinzen in diesen weiten Räumen."