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2 (1880) 1835 - 1847
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Italien.

wieder ins Weinen zu gerathen, ging ich ans Klavier, undspielte die beiden Allegri der F moll-Sonate von Beethoven.Unterdess fing Wilhelm an, Lichter auf die Portrait» der dreizu setzen, und ich versprach Bousquet, wenn er artig süsse,nachher noch einmal das Allegro der B dur-Sonate. Da-zwischen spielte Charlotte ein paar Stücke. Hierauf hielt ichmein Wort, und spielte das Allegro aus B dur und zwei Liedervon Felix, und eben fiel Gounod mir zu Füssen, mich um dasAdagio zu bitten, als Bellay's und Bruni's kamen. Elsasserund Kaselowsky waren auch da. Elsasser hatte die allerliebsteIdee, eine kleine Landschaft unter sein Portrait zu zeichnen,und sass mit dieser Arbeit am Klavier. Wilhelm zeichnetedie Bruni. Ich spielte die Sonate aus Cis moll und zwei Stückevon Felix, hierauf bat Elsasser um die Sonate aus As dur, mitden Variationen, und ich hatte eben die ersten beiden Sätzegespielt, als unten auf der Strasse Gesang ertönte, und unsein allerliebstes Ständchen gebracht ward. Landsberg, Magnus,Baron Bach, Quatrocchi, Schanzky und Bruni standen mitLichtern im Thorweg gegenüber, und sangen sehr hübsch undrein drei vierstimmige Lieder. Wilhelm ging hinunter undholte sie herauf; ich sollte ihnen nicht das letzte Wort lassen,und spielte, das E dur-Liedchen ohne Worte, dann sang MadameBeilay zweimal meine italiänisclie Cavatine, Wilhelm zeichneteBruni als Maske auf das Portrait seiner Frau, et pour finirspielte ich das Concert von Bach, und nach halbzwei Uhr gingdie Gesellschaft dankbar, gerührt, erfreut, aufgeregt aus-einander. Ich schrieb noch mein Tagebuch und ging gegendrei zu Bett."

Brief und Tagebuch.

Sonntag, 31sten Mai, waren wir eingeladen, den ganzenTag, vom Kaffee des Morgens an, auf der französischen Aka-demie zuzubringen, um meinem Wunsch gemäss in der wunder-schönen Gartenhalle zu musiciren. Das Wetter, welches zweiTage lang trübe und schwül gewesen war, hatte die Güte, unsunbeschreiblich zu begünstigen, und der Tag gehörte entschiedenzu den unvergesslich angenehmen. Der Garten der Akademie,