Charfreitag in der Sixtina.
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und sie werden von verschiedenen Sängern ganz einstimmigin verschiedenen Tonarten, ohne Takt gesungen. Dies istsehr monoton und ermüdend. Darauf kommen die übrigenTheile der Messe, Psalmen etc., alles in Unisono von eineroder mehreren Stimmen gesungen, meist auf diese Melodie, diesich ins Unendliche wiederholt:
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Dies Alles dauert etwa drei Stunden, die Lichter amAltar und an den grossen dreiarmigen Leuchtern werdeneinstweilen ausgelöscht, die Dämmerung bricht ein, es brennennur die sechs grossen Kerzen auf dem Gitter, das die Ka-pelle in zwei Theile trennt, die grossen Gestalten der Deckesehen ganz unheimlich in der tiefen Dämmerung aus, die Seelensind ermattet von dem langen monotonen Gesang, da plötzlich,nach langer Pause, setzen die vier Stimmen piano mit süssemWohlklange den schönen Anfang des Miserere so ein:
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Dieser Anfang wäre überall und unter allen Umständenschön, unter diesen Umgebungen aber und nachdem, was vor-
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