Villa Wolchonsky. Lateran.
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Fragmente und schöne Sculpturstückchen eingemauert und auf-gestellt. Die Maler klagen, es haben die schönsten Bäume imHof gestanden, und die seien durch die Mönche ausgegrabenund verkauft worden. Auch die Fragmente hätten früher somalerisch umhergelegen. Wie dem auch sei, es ist wunder-schön, und wenige einzelne, dem allgemeinen Verderben ent-ronnene Plätze geben einen schwachen Begriff der unermess-lichen Herrlichkeit Rom's bis zum löten und 16teil Jahrhundert.Wahrlich in der Zeit, als die Werke des antiken Eom nochfast ganz erhalten, die des mitteralterlichen christlichen Eommit dem herrlichen Baustyl, der Fülle von Mosaiken undSkulpturen schon meist daneben vorhanden waren, es musseine nicht zu fassende, wunderbare Grösse gewesen sein.Könnte unserer jetzigen Welt mit ihrer Einsicht und Liebezur Kunstgeschichte ein Blick in diese Wunderwerke vergönntwerden, sie würde noch anders erstaunen, als sie noch immerund mit Recht erstaunt über das verstümmelte, misshandelte,unter tausend Perrücken begrabene, und täglich mit neuenPerrücken geschmückte und berückte Eom, das nicht zutödtende Rom, was auch die Menschen aller Zeiten versuchthaben, durch Grausamkeit, durch Frömmigkeit und durch Ge-schmacklosigkeit es in den tiefsten Staub zu ziehn. Wennich daran denke, was seit Jahrtausenden durch menschlichenUnverstand und menschliche Willkür Herrliches hier zu Grundegegangen ist, so möchte ich ganz unmuthig werden. Nochheut, was setzen sie für erbärmliche Flicklappen ins Coliseumund recht weiss und auffallend, damit nachher eine Tafel darankommen kann, mit dem allervortrefflichsten Namen Seinerallerheiligsten Heiligkeit Gregors XVI. Diese Wuth der Päpste,ihre Namen an jedes Ivlexchen, das sie errichtet, anzuschmieren,ist wirklich entsetzlich."
Familienbrief.
Rom, 25sten März.„Ganz Rom ist heut voll Staunens, denn denkt Euch,