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1836—1839.
Tode des Kindes (der nicht einmal eine Krankheitsnachrichtvoranging, denn das Kind starb nach 36 Stunden) kam Felixund blieb fünf Tage hier. Leider war sie in den Tagen gradeallzu krank, um viel Genuss von seiner Gesellschaft zu haben,indess that ihr doch die Liebe unbeschreiblich wohl. Ihr armerMann hat auch überaus viel gelitten, einen wahren Segen aberhat die Familie an Dirichlet's Mutter, einer so ausserordentlichvortrefflichen, seltenen Frau, wie mir deren nur äusserst wenigein meinem Leben vorgekommen sind.
Ihr Name ist während Felixens Hiersein gar viel zwischenuns genannt, wie er es denn zwischen meinem Mann und mirfast täglich wird. Freuen Sie sich aber nicht auf unserKommen, ich werde Sie gewaltig in Anspruch nehmen und inLondon umherjagen, ich muss Alles sehn, und Sie müssenmir helfen. — Dass Sie mich für eine klug genucke Frau(wie Walter sagt) halten, um mir keine disappointments zu be-reiten, ist mir lieb, ich halte mich auch dafür. Wenn mir inLondon nichts Unangenehmeres begegnet, als dass mich dieVornehmen nicht einladen (denn das meinen Sie doch?), sowill ich London dreimal segnen, darauf habe ich nie in meinemLeben Ansprüche gemacht und werde doch jetzt auf meinealten Tage nicht erst anfangen. Sie, Moscheies und Horsleys,.werde ich nicht erst fragen, ob Sie mich freundlich auf-nehmen, das versteht sich von selbst, damit habe ich aberauch vollständig genug und verlange keine anderen Bekannt-schaften. —"
Die Vollendung des Bildes für die Herzogin von Suther-land verzögerte sich so, dass Hensels einsahen, Einiges vonihren Plänen müsse geopfert werden. So wurde denn England,wie das Jahr zuvor Italien, über Bord geworfen; Fanny be-gleitete Rebecka, einem in deren Krankheit gegebenen Ver-sprechen gemäss, ins Seebad; und dann sollte endlich die langeprojectü'te, lange ersehnte und oft zu Wasser gewordene, ita-liänisclie Reise ausgeführt werden.
Für das Seebad war Heringsdorf ausersehn. Dies Ostsee-bad war damals eben erst „entdeckt", und Fanny ging eigent-lich mit Widerstreben an die Erfüllung ihres Versprechens.