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2 (1880) 1835 - 1847
Entstehung
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1836-1839.

icli micli immer dazu wie das Publikum, d. Ii. ich beurtlieilesie ohne alle Vorliebe; da kann ich denn immer nicht umhin,mit Wehnrath an die Zeit zu denken, wo ich die Sachen kennenlernte, sowie sie eben entstanden. Es ist doch ein ander Dingund ärgerlich, dass es im Buch des Schicksals verzeichnetstand, dass wir nicht zusammen leben, sondern, dass er seitacht Monaten eine Frau haben sollte, die ich nicht kenne. Ichmuss Dir nur sagen, wenn jetzt Jemand kommt und mir vonDeiner Schönheit erzählen will und von Deinen Augen, soschnauze ich ihn an! Gehört habe ich genug davon, schöneAugen aber will man nicht hören.f

Indessen, wie es mit solchen Stimmungen zu geschehnpflegt: sie bestehn eigentlich nur, so lange sie der Mensch mitsich herumträgt, einmal ausgesprochen, haben sie ihren Stachelverloren. Woringen's liessen das auch garniclit gelten undberedeten Fanny zur Heise nach Leipzig, wo sie nun endlichdie schönen Augen sehn sollte, von denen sie so viel gehört.Der Eindruck war natürlich derselbe wie auf Alle. Sie schreibt,aus Leipzig zurückgekehrt, an Klingemann:Dass ich meineSchwägerin nun kenne, hat mir allerdings einen grossenStern vom Herzen gewälzt, denn ich kann nicht läugnen, dassUnbehagen und Missstimnrang in dieser Beziehung sehr in mirüberhand genommen hatten. Sie ist aber ein so liebenswürdiges,kindhaft unbefangenes, frisch erquickliches, immer gleich undheiter gestimmtes Wesen, dass ich Felix nur glücklichpreisen kann, sie gefunden zu haben, da sie ihn unaussprechlichliebt, ihn aber dabei nicht allzusehr verzieht und seiner Launen-haftigkeit mit einem Gleiclmrath begegnet, der sie ihm amEnde vielleicht gar abgewöhnen wird. Ihre Gegenwart hatetwas von frischer Luft, sie ist so leicht, klar und natürlich."

Der gute Eindruck muss übrigens ein gegenseitiger gewesensein, wenigstens schreibt Fanny an Cöcile am 21sten Novbr. 37:Was Du mir Freundliches sagst, liebe Cöcile, hat mich garsehr erfreut, denn ich habe mir wohl nicht leicht in meinemLeben mehr gewünscht, einen guten Eindruck zu machen, alsDir gegenüber, und Deine lieben Worte und Deine Aufrich-tigkeit lassen mich hoffen, dass dies wirklich geschehn sei.