Musikalisohes.
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mit sich selbst fortgedauert haben, denn Felix schreibt am13ten Juli an seine Mutter:*)
■— — „Das ennuyirt mich aber, dass Fanny sagt, dieneue Klavierschule wachse ihr über den Kopf. Das ist jagarnicht an dem. Sie spielt wohl alle die kleinen Kerls inden Sack. — Die können ein paar Variationen und Kunstgriffegut machen: aber all die Fertigkeit und Coquetterie mitFertigkeit verblendet selbst das Publikum nicht mehr leicht.Es muss Geist sein, wenn es sie Alle fortziehen soll, unddarum höre ich vielleicht D. lieber eine Stunde lang, alsFanny eine Stunde lang — aber nach acht Tagen kann ichihn nicht mehr vor langer Weile anhören, und dann fangeich erst an, mich in das andere Spiel hineinzuhören, und dasist das Rechte. Alles das macht eben nicht mehr, wie Kalk-brenner zu seiner Zeit, und geht noch während ihres Lebensvorüber, wenn nicht etwas Besseres als Finger dabei ist. Dashat aber Fanny, und darum braucht sie sich vor Keinem vonallen Denen zu fürchten." —
Wilhelm Hensel war von jeher sehr für den Gedankender Veröffentlichung von Kompositionen seiner Frau einge-nommen gewesen, und es ist erklärlich, dass er in seiner An-sicht durch den Erfolg jenes kleinen Versuches bestärkt wurdeund weitere Fortsetzung wünschte. Ihre Mutter dachte ebensound verlangte im Sommer 1837 von Felix, er möge seinerseitszum Herausgeben zureden. Aber Felix' Ansicht über dasHerausgeben im Allgemeinen war durch diesen vereinzelten Er-folg nicht im Mindesten erschüttert und er lehnte das Ansinnen,ihr zuzureden, ab.
Fanny, die eigentlich selbst zum Publiciren keine grosseLust hatte und es nur eben ihres Mannes wegen gethan hätte,liess sich denn auch leicht und gern von dem Gedanken ab-bringen. Derselbe tauchte erst viel später wieder auf und wurdein geringer Ausdehnung ausgeführt.
Felix war mit Jeanrenaud's Ende März nach Frankfurta/M. zurückgegangen, wo die Hochzeit stattfand. Das junge
*) Felix'sehe Briefe.