Felis als Bräutigam.
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furt, etwas von dieser Angelegenheit mittheilst, es könnte miralles zerstören. — Liebe Mutter, antworte mir gleich auf die-sen Brief."
Indess das Seebad nahm auch ein Ende und Felix eiltenach Frankfurt, wo die Verlobung stattfand. Unmittelbar dar-auf musste er wieder nach Leipzig zurück uud konnte alsosein Glück nicht lange geniessen. Natürlich war die Begierdeund Spannung der Familie, etwas von der Braut zu hören,ausserordentlich gross. Da liefen denn nun von allen Seitenso enthusiastische Berichte ein, dass dadurch nur der Wunsch,sie von Angesicht zu Angesicht zu sehen, vermehrt wurde,ein Wunsch, der aber für Alle noch eine ziemliche Zeit un-erfüllt bleiben sollte. Aus dem natürlich gleich lebhaft ein-geleiteten Briefwechsel möge einiges folgen:
Frankfurt, 13ten Dec. 36.
Felix an Fanny:
„Ja, Du lieber Fenchel, da sitze ich wieder an Cecile'sPult und schreibe Dir und bin ein glücklicher Mensch. Wieist's weiter zu beschreiben? Weiss gar nicht und bin stumm,aber nicht so wie die Affen am Orinoco, sondern ganz anders.Zuweilen möcht' ich ein klein wenig toll werden, wenn ich an
die Visiten denke, die morgen losgehen, es sind deren —
163, wohlgezählt! — Was sagst Du nun, Cantor? Und beimeinem Bart, ich muss sie alle machen, trotzdem, dass ich michso jämmerlich anstelle, wie mir nur möglich. Aber wahrlich,mir ist das auch einerlei—ich bin zu froh. Neben der Cecilehabe ich nun die letzten vier Tage hier gelebt und habe nochacht solche vor mir und dabei ist Alles hier im Hause so nettund lieb, und der Karl Jeanrenaud, dessen Bekanntschaft ichjetzt erst gemacht habe, der ist auch so liebenswürdig und gut,wie die Andern, ein gar zu netter Mensch und ausser alledemhabe ich eine ganze Menge gute Musik im Kopfe, die Dir allenoch gefallen soll, und so kann icli's wohl dankbar sagen,welch ein glücklicher Mensch ich bin. Lebe wohl etc."