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2 (1880) 1835 - 1847
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18861839.

des Lebens sicli überall geltend macht, so müssen wir hierwaschen lassen und daher bis Sonntag bleiben; lind ich werdeohne Humor so viel Merkwürdigkeiten als möglich sehen, fürdie Zukunft ist es mir doch interessant, wenn ich auch jetztnicht die für ewige Kunstwerke gehörige Freude und Andachthaben kann, die Mutter geht mir nicht aus dem Sinn. HeutVormittag beredete mich Diriclilet und ging mit mir auf eineStunde in die leider nicht länger geöffnete Leuclitenberg'sclieSammlung, da ist etwas Genie in dem kleinen Kaum zusam-mengedrängt; es zieht einen doch von den Steinen und derleblosen Natur mächtig zum menschlichen Geist hinüber."

Diriclilet trennte sich schon in Nürnberg von Frau undKind, um zu seinen Eltern zu eilen. Er war ihr letztes übrig-gebliebenes Kind, freilich auch ihr geliebtestes, und fortanihre einzige Freude. Es war der Mutter beschieden, auchdies, ihr Letztes, noch zu verlieren und erst im hundertstenLebensjahre zu sterben.

Dort in Nürnberg bewahrheitete sich Schillers Wort ausdem Teil:Hier wird ge'freit und anderswo begraben." Wäh-rend sich Diriclilet zum Abschied von Frau und Kind rüstete,um seine Eltern zu trösten, traf die Nachricht von FelixensVerlobung mit Cecile Jeanrenaud ein. Die ganze Reise überwar Kebecka schon in der peinlichsten Spannung gewesen,denn dass Felix mit ganzer Seele ein schönes Mädchen amRhein liebe, soviel wussten die Familienglieder, aber es warendoch noch immer blosse Gerüchte. Von Gastein aus schreibtRebecka, sie habe die allgemeine Zeitung mit der stillen Hoff-nung gelesen, unter den Messartikeln aus Frankfurt a. M.werde stehen: Der bekannte Musiker Felix Mendelssohn hatsich am so und so vielten verlobt, aber es habe nur flaueBaumwolle und Bundestag darin gestanden. In Nürnberg alsobekam Rebecka einen Brautbrief von Felix, der gleich nachder Verlobung nach Leipzig zurückgegangen war, und hierhineilte sie, erfreut über die langersehnte Nachricht. Sie war dieErste von der Familie, die ihn nach der Verlobung sah, siefand ihn so heiter, ruhig, innerlich glücklich, mittheilend, wieer schon lange nicht gewesen, und schreibt, sie hätte kaum