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Der Urstamm der Hohenzollern und seine Verzeigungen
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Zeuge war^"): Hieraus sowie aus Konrads Beinamen, nach wel-chem Burg und Dorf später benannt worden, ist zu schließen, daßer in ersterer seinen Sitz und in letzterem, sowie in der Um-gegend noch mehr Güter gehabt.

Just in erstgenanntem Jahr 1268, zu welchem Konrad der„Wascher" und sein Bruder Egeno von „Staufen" genanntwerden, hatte Konradin, der letzte legitime männliche Sprossedes hohenstaufischen Hauses sein junges Leben in Neapel unter demBeile des Henkers lassen müssen. Die am Ende des 11. Jahrh.erbaute Stammburg desselben auf dem Staufen hatte seit langerZeit keinen ihrer kaiserlichen Herren in ihren Mauern gesehen^),und war zur Zeit der obgenanuten zwei Brüder im Besitz der Reichs-schenken von Limpurg. Auf derselben saßen indes schon langeher ritterliche Herren als Burgmannen, nannten sich auch darnach, soKonrad's des Wäschers Bruder und schon Egeno, des letzteren gleich-namiger Vater. Auch fiel bei dem Erlöschen ihrer kaiserlichen Dienst-herrschaft denselben manches von der allerdings sehr herabgeschmol-zenen Verlassenschaft der letzteren mit Recht oder Unrecht zu. OhneZweifel hat Herzog Friedrich I. von Schwaben, nachdem er seinenSitz in der von ihm auf dem Staufen erbauten Burg genommen,das Schloß Büren, die Wiege seines Hauses, mit Zugehör ritter-lichen Herren, bei welchen man wohl an die Ahnen des Wäscherszu 1268 und 1271 zu denken hat, als Erblehen aufgetragen'^), wo-rauf dieselben erst zeitweise dort gewohnt haben, da sie ja dem Kaiser-hofe ganz nahe waren, nachdem aber ihr Herrengeschlecht erloschen,dessen Stammburg in andere Hände gekommen, und sie so derdortigen Burgmannschaft ledig geworden, sich bleibend auf ihren:Burglehen, das nun von ihnen den Namen erhielt, nieder-ließen. So kam ohne Zweifel an die Familie des zu 1268 und1271 genannten „Wasch ers", welche höchstwahrscheinlich eines

*) Es ist nur urkundlich überliefert, daß der große Rotbart im Jahr 1181einmal dorten Hof gehalten hat.

Wenigstens wird jener Konrad, welcher 1347 eine Frühmesse in dieKapells zu Büren stiftete ff. Amn. 239), ausdrücklich als ein Rechberger, derschon 1333 Staufeneck besaß, aufgeführt, auch ein gleichnamiges Glied diesesGeschlechts 1389 als Besitzer der Wascherburg genannt.