Erster Abschnitt.
Übersichtliche Zusamillenstellmig der Grafschaften und des Besitz-standes von dem Gesamthause ZollcrnZ.
Die Grafschaften des Gesamthauses Zollern d. h. der Zolleri-schen Linie im engeren Sinne, welche ehedem auf den BurgenZollern, Schalksburg und Mühlheim (im Donauthal)saß, und der Hohenbergischen mit den Schlössern Hohen-berg (bei Spaichingen), Notenburg und Haigerloch nahmen,von abgesondert gelegenen Herrschaften bez. Besitzungen vor derHand abgesehen, gegen den Schluß des 12. Jahrh. in Schwabenfast ganz den sehr ausgedehnten und arrondirten Landstrich ein,welcher zwischen der Donau von Jmmeudingen bis nicht weitoberhalb Sigmaringen einer- und dem Neckar von der Quellebis Tübingen andererseits liegt. Auszunehmen hievon ist aberein Strich rechts vom Neckar von der Einmündung der Schlichen!oberhalb Oberndorf bis zu der der Eyach, daran Hai ger-loch, die in ihren Mittel- und Oberlauf aber durch alt-zollerischesGebiet fließt. Dagegen kommt hinzu ein mehr oder wenigerschmaler Streifen Landes, welcher sich rechts von der Donau überBiesendorf, Emmingen ob Eck, Gründelbuch, Buch-h eim, Rohrdorf und Filsingen (oberhalb Sigmaringen)hinzieht, sowie ein Strich links vom Neckar von da an, wo dieStarzel, daran Hechingen, von rechts her in denselben fließt,bis zur Einmündung der Ammer bei Tübingens.
Diese Grafschaften bestanden, wie sich vom 11. bis 15. Jahr-hundert immer mehr herausstellt und auch bei anderen der Fallwar, allermeist zunächst aus einer Anzahl größerer oder kleinererHerrschaften, deren Mittelpunkte Burgen waren und die entweder
Schmid, älteste Geschichte. ^