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Der Urstamm der Hohenzollern und seine Verzeigungen
Entstehung
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Oierter Abschnitt.

Abriß der Geschichte des Mischen Urstinnms der Hohenzollcrn

Cur-Rätien (Rätien) zur Zeit Karls des Großen.

Als Karl der Große 768 zur Regierung des Franken-reichs kam und wenige Jahre später nach dem Tode seinesBruders Karlmanu Allein-Herrscher desselben wurde, bestand inCurrätien noch die alte eigentümliche Verfassung, bei welcher dieweltliche Regierung, soweit dieselbe die Ämter eines obersten Rich-ters und Verwalters betraf ^), in den Händen des jeweiligen vomKlerus und Volk unter Vorbehalt der königlichen Bestätigunggewählten Bischofs von Chur war, welcher den von der vor-maligen römischen Provinzial - Verfassung überkommenen Titel»?i-g,<zss8« führte. Und Karl bestätigte in einem Diplomaus der Zeit von 774 bis 785 dieses alte Vorrecht des Landes,wie denn auch unter ihm noch zwei Bischöfe die Civil-Vorsteherdesselben waren, jedoch nicht mehr den alten, an die früherenVerhältnisse erinnernden Titel, sondern den eines Rektorhatten

Als aber der Fürstbischof Remedius, welcher als intimerFreund von Alkuin^) zu dem Kaiserhofe in näheren Beziehungengestanden, um das Jahr 805 das Zeitliche gesegnet hatte, hielt

*) In militärischer Beziehung war Currätien den benachbarten alaman-nischen und baierischen Grafen bez. Herzogen untergeordnet.

**) Im ooüsx clixiomntious zur Geschichte von Cur-Rätien hrsgb. durchTh. v. Mohr sind S. 22 ff. 4 Briese Alkuins von vor 8l>4 abgedruckt an»vansra-nclo, ünleissiwo, clssiclsrantissimo, üsatissirno Katri exissopo Ks-rneckio üumilis Isvita, salutsm.