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Der Urstamm der Hohenzollern und seine Verzeigungen
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könnte, noch ein Gr. von HUrningen (Hirrling en-Orten-berg) aus der beglaubigten Geschichte bekannt geworden^). Inder Zeit von 1179 bis 1193 dagegen tritt jener Graf Bnrkardauf, welcher teils nach der Burg Zollern, teils und häufiger(erstmals 1179) nach Hohenberg benannt wurde und unzweifel-haft der Stifter des nach der letzteren Burg benannten Zweigesvon dem Hause Zoll ern ist (s. S. 63). Schon derselbe warim Besitz von der Umgegend der heutigen Stadt Rotenburgam Neckar, somit ohne Zweifel auch Graf des vormaligen Sülich-gau's, dessen Name indessen unter ihm nicht mehr vorkommt, da-gegen die Grafschaft darüber schon unter seinen Söhnen nach derBurg Rotenburg bei dem Dorfe Weiler'^), nicht weit vonHirrlingen, benannt wurde ^°). Auch die Burg Haigerlochmit der dazu gehörigen Grafschaft (bez. Herrschaft) besaß gedachterGr. Burkard von Z o ller n-H oh enb erg ohne Zweifel, dennim Gefolge seines Sohnes Albert trifft mau 1225 u. a. einenDienst- (Burg-)Manu Hugo von Hai gerloch; sein gleichnamigerEnkel aber tritt uns unzweifelhaft als der Besitzer von Hai ger-loch entgegen und sein berühmter Urenkel, Albert, der Minne-sänger, wird urkundlich mitunter als Graf von Haigerloch,nicht selten auch von Rotenburg aufgeführt, mußte aber niitWaffengewalt die Ansprüche seines zollerischen Stammesvettersan ersteres, das uralte Besitztum des Hauses, abwehren.

Und eben diesen Albert von Hohenberg-Haigerlochhaben wir bereits auch als Besitzer der Stammburg uud zuge-hörigen Grafschaft (Herrschaft) der Grafen von Ortenberg er-kannt. So erscheint denn das Haus Zollern bez. die Hohen-berger Linie desselben im Besitz der Burgen Ortenberg, Hur-nin gen (Hirrlingen), Rotenburg und Haiger loch,

*) Bei jenem Ortenberg, nach welchem ein gewisser Werner, »virwilituris st in^enuus« (ein Ritter von freier, edler Geburt), genannt wurde,der 1167 für seine Güter in Scherweiler und Ebersheim (im Elsaß)andere bei Endingsn und Förch heim (Gr. Bad. A. Kenzingen) ein-tauschte, ist Ortenberg bei Offenburg zu verstehen. S. das wirtemb.Urkundenbuch Bd. II S. 154 f.

Durch diese, auf welcher die Hohenberger häufig ihren Sitz aufschlugen,wurde das Schloß in Hirrlingen (s. im dritten Kapitel) bald ganz inSchatten gestellt.