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von HUrningen von Graf Werner, dem Stifter von Huges-Hofen, abstammten, ergibt sich auch aus Folgendem.
Eine kl. Chronik des Hauses Hohenberg, deren Verfasserdiesem angehört haben muß, und in der ersten Hälfte des 14.Jahrh. gelebt hat ^) ^), bezeichnet Werner, den Stifter vonHugeshofen, welcher in der Urkunde des K. Friedrich I. v. 1162als Graf v. Ortenberg aufgeführt wird, sowie die Ahnen desGrafen Albert von Hohenberg-Rotenburg-Haigerloch,an welchen die Burg Ortenberg mit Zugehör erbsweise ge-fallen, als Grafen von „Hurmingen" ^). Es ist dies die ältesteForm von dem Namen des Orts, der in den Urkunden des 12.Jahrh. und noch viel weiter herab Hurningen hieß, jetzt Herr-lingen (K. W. O.A. Rotenburg) heißt. Siehe das dritteKapitel.
Der Aufzeichner der erwähnten hohenbergischen Familien-Nachrichten war nach unserer lebhaften Ueberzeugung niemandanders als der gleichnamige Enkel des soeben genannten GrafenAlbert von H o h enb er g-R o tenbur g-H ai ge rlo ch, denwir als Besitzer von Burg und Herrschaft Ortenberg kennen,ein Mann von großer geistiger Begabung und für seine Zeitseltener Studienlaufbahn, welcher Doktor beider Rechte, Reichs-landvogt des Elsaßes und Hofkanzler des Kaisers Ludwig desBaier mar. Und höchst bedeutsam ist es offenbar, daß man geradeund nur ihm die Nachrichten über den verwandtschaftlichen Zu-sammenhang der alten Grafen von Hurningen mit den Ahnendes Gesamthauses Zollern, welche besonders für die Linie,der er angehörte, Interesse hatten, zu verdanken hat, wie erdenn auch durch seine amtliche Stellung im Elsaß in der Lagewar, solche zu sammeln und aufzuzeichnen. Diejenigen darunter,welche die historische Kritik als unrichtig bezeichnen muß js. unten),sind ohne Zweifel ans die mündlichen Ueberlieferungen, welche sichüber Verhältnisse aus jener fernen Zeit in des Aufzeichners Fa-milie vererbt haben, zurückzuführen; die teilweise unklare, ver-worrene Fassung und entstellten Ortsnamen aber dem Verfasser
U Siehe hierüber ausführlich in Anm. 73.