In dem Scheitel der Verschalung sind drei Oeffnungen angebracht, und auldiese hölzerne über das Dach reichende Schläuche gesetzt, welche die sich imSeheitel sammelnden Dämpfe in's Freie führen.
Da jedoch selbst diese doppelte Einsehalung mit einer bedeutenden dazwischeneingeschlossenen Luftschichte nicht genügt, um die Condensation so vollständig zuverhüten, als nöthig ist, so führt im Scheitel noch eine Dampfröhre durch, welchedie Condensation verhütet und den Abzug der Dämpfe beschleunigt.
An den Maschinensaal anstossend ist ein kleines Magazin angelegt, in welchemalle zur Maschine gehörigen Reservestücke und zum Betrieb erforderlichen Materialienaufbewahrt werden.
An die Langseite des Maschinensaales grenzt der Papiersaal, in welchem nundas in Bogen geschnittene Papier durch Schaber zunächst von den auf der Ober-fläche haftenden Unreinigkeiten befreit wird. Zu diesem Behufe ist längs derFenster ein breiter Tisch angebracht, an welchem von Mädchen diese Arbeitverrichtet wird.
Je nach dem Grade der Appretur, welche das Papier erhalten soll, wird esentweder in einer von der Hand getriebenen hydraulischen Presse einem bedeutendenDruck ausgesetzt, oder unter den sogenannten Satinirwalzen geglättet. DieseWalzen, die durch belastete Hebel mit einem bedeutenden Druck zusammengepresstwerden, erhalten ihre Bewegung von der verlängerten Quertransmission imHolländersaal.
In diesem Saale wird das Papier für die Versendung verpackt und gewogen.Des bequemeren Aufladens wegen ist vor der Eingangsthür in diesen Flügel, zuwelcher wegen des abfallenden Terrains einige Stufen führen, ein kleiner Vorplatz inder Weise angebracht, dass die Ballen direkt auf den Wagen gerollt werden können.
In dem Flügel befindet sich noch die mechanische Werkstätte und ein Magazinfür fertiges Papier.
Die mechanische Werkstätte enthält in zwei Gelassen eine Schmiedesse, dannmehrere Schraubstöcke für Schlosser und Kupferschmiede, mehrere Drehbänke fürHolz und Eisen und die nöthigen Hobelbänke für die Schreiner. Unter dem Papiersaalist ein geräumiger Gelass angelegt, in welchem verschiedene Materialien, als Harz,Oel, Alaun u. dgl., aufbewahrt werden.
Zur Erzeugung des für die verschiedenen Operationen und zum Heizen nöthigenDampfes ist vor dem Mittelbau auf der Südseite ein Dampfkessel aufgestellt. Beidem bedeutenden Niveauunterschied des Terrains am Mittelbau konnte so viel Tiefegewonnen werden, dass die Bedeckung des nieder gehaltenen Kesselhauses theilweise
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