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DIE
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MASCHINEN-PAPIER FABRIK
zu
COSPUDEN\
1852.
Die durch Herrn Gustav Flinsch, Senior des Hauses Ferdinand Flinsch inLeipzig, von Johann Christian Ferdinand Ebert am 1. Februar 1852 erworbenePapierfabrik Cospuden liegt an der Patschke, einem Nebenflüsschen der Elster, zweiStunden von Leipzig entfernt, inmitten einer von herrlichem Wald und saftigenWiesen eingeschlossenen Landschaft.
Die Fabrik zählt zu den ältesten Deutschlands; sie wurde im Jahre 1575 erbautund ihrem Gründer, Wolf von Schönberg zu Knauthain, von der damaligen kurfürstlichsächsischen Regierung weitgehende Gerechtsame verliehen. Das in verschiedenenBeziehungen interessante Privilegium lautet wörtlich wie folgt:
Von Gottes gnaden Wir Johann Georg der Dritte, Hertzog zu Sachssen, Jülich,Cleve und Berg, des Heiligen Römischen Reichs Ertz Marschall und Churfürst, Landgraf inThüringen, Marggraf zu Meissen auch Ober- und Nieder Lausiz, Burggraf zu Magdeburg,Geforsteter^ Graf zu Henneberg, Graf zu der Marek, Ravensberg und Barby, Herr zuRavenstein,
Vor uns, unsere Erben und Nachkommen, Thuu kundt, Nachdem Uns unser liebergetreuer, Heinrich von Diesskau, zum Knauthayn untertliäuigst zu erkennen gegeben, Wasmassen der weylaud Hochgebohrne Fürst, Herr Augustus, Herzog und Churfürst zn Sachs-sen etc., Unser in Gott ruhender Ober Älter Herr Vater, Christmildesten Andenkens, unterm datoden 25. Augusti, anno 1575 die damahls erbauete Pappier Mühle zu Cospuden guädiglichprivilegiret, Mit gehorsamster Bitte, Wir alss izo Regierender Chur- und Landesfürst, woltensolch Privilegium, allermasseu seinen Vorfahren, und lezlich Ihme, alss iezigem Besitzer, am22. Novembris anno 1678 geschehen, gleichfalls gnädigst verueueru und coufinnireu, Dass