aus den ganzen Raum leicht übersehen zu können, was wegen des Entleerens derHolländer nothwendig ist.
Die drei grossen Bütten stehen circa 1,6 Meter über dem Boden auf einemvon steinernen Pfeilern getragenen Roste und sind überall zugänglich, damit manjede sich zeigende Undichtigkeit leicht finden und beseitigen kann. In der halbenHöhe derselben befindet sich eine Arbeitsbühne, auf der man bequem in die Büttensehen, nöthigenfalls der Bewegung des Stoffes nachhelfen und die am Bodenbefindlichen Ablassventile ziehen kann. Nach jedesmaligem Wechsel mit dem Stoß'müssen die Bütten sorgfältig ausgeschwenkt werden. Hierzu bedient man sich einesbeweglichen Schlauches mit metallenem Mundstück, aus welchem das Wasser mitbedeutender Geschwindigkeit ausströmt, da es bei der hohen Lage des allgemeinenReservoirs einen starken Druck hat.
Die auf die Arbeitsbühne führende Stiege ist bis auf Stockwerkshöhe verlängert,um eine rasche Communication zwischen dem Holländer- und Maschinensaal zuermöglichen.
Die Rührer dieser drei Bütten erhalten ihre Bewegung von der unterhalb der-selben fortlaufenden Transmission der Papiermaschine, die, wie weiter oben erwähnt,von der in der Ecke des Büttensaales unter dem Boden aufgestellten Fourneyron'schenTurbine getrieben wird.
Ein jeder dieser Rührer kann durch eine ganz einfache Abstellungsvorrichtungfür sich ausser Gang gesetzt werden.
Der Maschinensaal ist wegen Abhaltung der Dämpfe von dem Büttensaal durcheine Mauer getrennt, und nur zwei geräumige Oeffnungen sind in derselben zumDurchgang der Röhren und Transmissionswelle angebracht; durch eine ganz an derSeite angebrachte Thür wird die zwischen beiden Sälen nöthige Communicationhergestellt.
Der Boden des Mascliinensaales ist ganz mit Steinplatten belegt, und für denAbzug des Wassers, das von der Maschine in reichlichem Masse abfliesst, durchgenügendes Gefälle nach dem unter der Maschine liegenden gedeckten Abzugsgrabengesorgt.
Da sich bei dem Trocknen des Papiers auf den Trockencylindern der Maschinesehr viele Dämpfe bilden, deren Condensation im Saale, namentlich an der Decke,auf das Sorgfältigste verhütet werden soll, so ist die Decke hier doppelt gemacht.Das den oberen Boden tragende Gebälke ist etwas höher gelegt und dadurch Raumgewonnen worden für eine tonnenförmige Verschalung, welche die eigentliche Deckedes Saales bildet.
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