eine Terrasse vor dem Mittelbau in gleicher Höhe mit dem Fusshoden bildet. Dieinnere Wand des Kesselhauses dient als Futtermauer für den schmalen Fahrweg,der am Mittelbau vorbeiführt; die äussere Wand ist etwas erhöht und bildet dasParapet für die Terrasse.
Der Dampfkessel liegt in der Mitte dieses Baues, rechts und links sind Räumezur Aufbewahrung von Brennholz, Kalk u. dgl.
Der Rauch wird durch einen unterirdischen, stark ansteigenden Kanal in dasGebäude geführt, in welchem in der Scheidemauer des Holländersaales ein Doppel-kamin angelegt ist. Dieser Kanal ist durch gusseiserne Platten der Höhe nach inzwei Theile getheilt; durch den unteren Theil zieht der Rauch und durch denoberen Theil führen die Dampfleitungs- und Speiseröhren. Die ersteren sind aufdiese Weise am besten gegen die Abkühlung geschützt, und die letzteren, dieunmittelbar auf den Platten aufliegen, werden etwas vorgewärmt. Der Kanal istso geräumig, dass man leicht zu den Röhren kommen kann.
Um die Wärme des abgehenden Rauches noch besser zu benützen, ist anstossendan die beiden Kamine eine kleine Doppelheizkammer angelegt, durch welche derheisse Rauch in zwei eisernen Röhren geführt werden kann, ehe er in die Kaminetritt. Die Heizkammern sind am tiefsten und höchsten Punkt mit Kanälen fürdie Circulation der Luft versehen. Die eine der Heizkammern erwärmt auf dieseWeise den Holländersaal, die andere den Büttensaal.
Die sonst nicht gebräuchliche Beheizung dieser Räume bietet den grossenYortheil, dass sich der Wasserdunst nicht so sehr an den Wandungen condensirt.
Die Hauptdampfleitung verzweigt sich an dem Punkte, w t o sie ins Gebäude tritt,nach mehreren Richtungen; so führt eine unterirdische Leitung zur Papiermaschineund zur Beheizung des Papiersaales; eine zweite, an der Decke befestigte Leitungführt zur Lumpenküche, Leimküche und zur Beheizung des Sortirsaales.
Die Speisung des Dampfkessels geschieht durch eine im Büttensaal aufgestellteund von der Transmission getriebene Speisepumpe, die das Wasser aus einem kleinenReservoir nimmt, welches theilweise mit dem aus den'Trockencylindern der Maschineablaufenden Condensationswasser und theilweise aus der Hauptleitung gefüllt erhaltenwird. Die Pumpe ist so eingerichtet, dass man sie auch durch Menschenhände inBewegung setzen kann.
Das Halbgeschoss über dem östlichen Flügel enthält einen grossen Raum zurAufbewahrung von Holz- und zur Bearbeitung desselben.
Ueber dem Papiersaal ist ein geräumiger Schlafsaal für die Mannschaft angelegt,die im Holländersaal beschäftigt ist. Da im Holländersaal Tag und Nacht fortgearbeitet