man dieselben heraus, so fällt die untere Hälfte der messingenen Schale in denleeren Raum und kann herausgezogen werden.
Neben dem Holländerbau ist im unteren Stockwerk ein kleines Gemach, inwelchem in steinernen Kästen die Bleichflüssigkeit angesetzt wird. Diese sind sohoch gestellt, dass man Gefässe daruntersetzen kann, wenn sie ganz geleert undausgeputzt werden sollen.
Die genügend verkleinerte und zertheilte Masse wird nun in dem westlichenFlügel auf der Papiermaschine in Papier umgewandelt, und mit demselben werdennoch jene Operationen vorgenommen, die zu seiner Vollendung nöthig sind.
Aus den Ganzzeug-Holländern wird der fertige Ganzzeug durch weite kupferneRöhren nach dem Büttensaal geführt und in einer Bütte aufgefasst, die ungefährden doppelten Inhalt eines Holländers hat. In dem Büttensaal befinden sich dreigrosse Bütten, die dazu dienen, den Stoff aus der oben erwähnten Bütte aufzunehmenund der Maschine gleichmässig zuzuführen.
Von diesen drei Bütten dient immer nur eine für den Betrieb der Maschine,die andern hingegen sind Reservoirs; in denselben ist ein aus hölzernen Stäbengefertigter Rührer, der bei seiner langsamen rotirenden Bewegung den Ganzzeugbeständig untereinander mengt und dadurch die gleichmässige Vertheilung desselbenim Wasser bewirkt.
Am Boden der Bütten ist von aussen eine weite kupferne Röhre befestigt,die mit dem nöthigen Gefälle nach der Maschine führt und mittels eines Ventilsmit der Bütte in Verbindung steht; die Ausmündungsöffnung des Rohres an derMaschine ist mit einem Schieber versehen, der mittels Stellschraube nach Bedarfgestellt werden kann.
Auf der Papiermaschine wird nun aus dem breiartigen Ganzzeug ein endloserBogen gebildet, das Wasser aus demselben ausgepresst, er selbst aber getrocknetund auf einen Haspel in einer bestimmten Länge aufgewickelt, dann durchschnitten,von der Maschine abgenommen, von der Hand in Bogen von bestimmter Grössegeschnitten und in den nebenstehenden Papiersaal geschafft, woselbst zunächst dasPapier von allen an der Oberfläche haftenden Unreinigkeiten mittels Schabern durchdie Hand befreit, sortirt und hierauf je nach Bedarf auf einer Walzenpresse geglättet ,abgezählt und verpackt wird.
Nach dieser oberflächlichen Aufzählung der in diesem Flügel vorzunehmendenArbeiten gehen wir zur näheren Beschreibung desselben über.
Der Büttensaal, der noch in dem Hauptbau liegt, reicht durch zwei Stockwerke,theils um genügend Platz in der Höhe zu gewinnen, theils um von dem Holländersaal