durch den zwischen beiden Böden befindlichen hohlen Raum nach aussen ab; längsder Setzkästen liegen im Boden vertiefte steinerne Rinnen, durch welche das Wasserdem Hauptabzugsgraben zugeführt wird.
Die Setzkästen, welche 250 Centner Halbzeug fassen, sind in neun Abtheilungengetheilt, damit man bei dem öfters vorkommenden Wechsel im Stoff in derFabrikation nicht zu sehr eingeengt ist. Um die Kästen entleeren zu können, sindin denselben kleine Thören angebracht.
In dem angrenzenden Locale sind vier erhöhte Bühnen von Stein angelegt,auf welchen der gebleichte Halbzeug in würfelförmigen Stöcken, „ Zeugstöcke "genannt, aufgehäuft wird; um denselben mehr Festigkeit zu geben, werden sie inviereckige hölzerne Rahmen festgestossen; sie enthalten 250 Centner Halbzeug.
Das zu verschiedenen Zwecken erforderliche Wasser wird aus einem ausserhalbder Fabrik gelegenen Reservoir mittels einer gusseisernen Leitung der Pumpezugeführt, welche im Holländerhau aufgestellt ist und mittels Riemen von derQuertransmission getrieben wird.
Die Pumpe hat zwei einfach wirkende Stiefel und fördert das nötliige Wasserin das im oberen Stockwerk aufgestellte hölzerne Reservoir von circa zehn Quadrat-Metern cubischem Inhalt. Dasselbe ist so hoch gestellt, dass das Wasser mitgenügender Geschwindigkeit nach den verschiedenen Verbrauchsorten abfliessen kann.
Um in dem Bezug des Wassers für die verschiedenen Operationen nichtgehindert zu sein, wird das Wasser in mehrere Rohrleitungen vertheilt; so führtvon dem Reservoir eine Leitung zur Papiermaschine und den Rührbütten, einezu den Holländern und eine in die Lumpenwaschküche und in die Leim- undFarbküche.
Diese Rohrleitungen sind an der Decke befestigt und demnach überall sichtbarund leicht zugänglich; die für die Holländer, die Papiermaschine, sowie die Lumpen-küche etc. sind von Kupfer, die zur Pumpe und zu dem Reservoir führenden Röhrensind von Gusseisen.
In Beziehung auf die zwei die Holländer treibenden Wellen ist noch zu bemerken,dass alle Lager in der Nähe der verzahnten Räder an gusseisernen Trägern befestigtsind, welche ihrerseits die beiden über je zwei Säulen reichenden Traversen verbinden;zugleich ist an diesen Lagern die Einrichtung getroffen, dass man die messingenenSchalen, wenn sie sich ausgelaufen haben, leicht herausnehmen und durch frischeersetzen kann, ohne die schwere Welle heben zu müssen. Diese sehr bequemeAnordnung besteht einfach darin, dass die messingenen Schalen auf gusseisernenPlatten aufliegen, die in den Lagerstühlen eingeschoben und festgekeilt sind; zieht
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