mit geringer Geschwindigkeit und zieht mit den an derselben befestigten Armendie Hadern durch das Wasser, wodurch sie nach und nach gereinigt werden.
Um den Halbcylinder leicht leeren zu können, wenn das Waschen vollendet ist,wird durch einen einfachen Aufzug die Welle mit zwei Ketten so hoch aufgehoben,dass der Arbeiter bequem unter derselben die Entleerung vornehmen kann.
Die gewaschenen Hadern werden hierauf auf einer hölzernen etwas erhöhtenBühne ausgebreitet, damit sich das Wasser absetzen kann.
Hiermit ist die Reihe der Arbeiten geschlossen, die den Rohstoff für die nunerfolgende weitergehende mechanische Verkleinerung genügend vorbereiten sollen.Ehe wir jedoch zur Beschreibung der Räumlichkeiten übergehen, in denen diesemechanische Verkleinerung vorgenommen wird, müssen wir noch eines Localeserwähnen, welches, für einen später vorkommenden Arbeitsprozess bestimmt, ausbaulichen Rücksichten noch in diesen Seitenflügel verlegt werden musste; es istdies die der Lumpenküche gegenüber liegende Farbe- und Leimküche, in welcherdie zum Färben und Leimen des Papiers erforderlichen Materialien mittels Dampfin hölzernen Fässern und kupfernen Kesseln gekocht werden. Wegen der sichdabei entwickelnden Dämpfe sind hier, wie bei der Lumpenküche, die Umfassungs-wände bis über den Dachhoden aufgeführt und der ganze Raum mittels zweiertrichterförmigen Dunstschläuche überdeckt, die in zweien mehrere Fuss über dieDachfläche hinausragenden hölzernen Kaminen die Dämpfe ims Freie leiten.
Der Leim wird in kupfernen Kesseln gekocht, die ziemlich tief gelegt sind,damit man die Flüssigkeit während des Kochens gut umrühren kann; die hölzernenGefässe, in denen die Farben gekocht werden, stehen auf einem leichten Gerüste,damit man den Inhalt derselben leicht und vollständig in die darunter gestelltenTragbutten entleeren kann.
Neben der Farbküche ist ein'kleines Magazin, in welchem die für den täglichenGebrauch erforderlichen Materialien aufbewahrt werden können.
Um bei der Beschreibung des Mittelbaues die getroffenen Einrichtungen leichtermotiviren zu können, lassen wir eine gedrängte Darstellung der darin vorzu-nehmenden Arbeiten vorausgehen.
Die Umwandlung der Hadern in eine breiartige Masse geschieht mittels Maschinen,die man gewöhnlich Holländer nennt. Ein solcher Holländer besteht aus einemlänglichten Troge, dessen beide Stirnseiten halbkreisförmig geschlossen sind, undder durch eine Wand, die von einem Centrum dieser Halbkreise zum andern reicht,gleichsam in zwei Theile getheilt wird; in einem derselben dreht sich um seinehorizontale quer über den Trog liegende Achse ein hölzerner Cylinder, in dessen
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