als Sohn des hier zugleich mithnndelnden und auch nachher nochoft genannten Otto äs LtrndinZg, hervor. Wahrscheinlich istjener ältere ^Idsrtns als der Großvater zu betrachten, dessenName auf den jüngeren als seinen Enkel vererbte, so daß Ottoäs Lti'ubinAg, als Mittelglied zwischen beiden steht'").
10) llrk. Nr. 98. i>. l'Uii». (V. 233). Vlüoi'tis, I ,U/MNIII!U5 <I>> I,npi<I>'.
Ein dritter, offenbar auch älterer ^.Idorbus, aus der Familie der Stninerwird beiläufig in der Urkunde Nr. 98. äab. IS Juni 1269 (V. p. 233) er-wähnt, worin der Herzog Ludwig dem Bischof Berthold von Bambergeinen Revers über die von demselben empfangene Bclehnung mit der Vogteivon Nitenan u. f. w. ausstellt. Hier wird gesagt, daß der Bischof „aävooa-tiam donorum ob üominnm ao aliorum ksuäorum, gnas a1> ipso äominoopisoopo dadondsr^gnsi ob soolssia sua guonäam Ü.Il>orbus I>U2man-uns äs 1-apiäs tennit" dem Herzog zu Lehen übergeben habe. Diese Lehenwerden etwas später noch einmal in Urk. Ztr. 102 a. 1272 (V. p. 249) erwähntund zwar kurzweg als die Luzmannischen Lehen („läutiimanui ksuäa")bezeichnet. Es ist sonach kein Zweifel darüber möglich, daß der ^IdsrbusI>u?inannns, welcher in zahlreichen Urkunden ohne den Beisatz „eis Da-piäs" vom Jahre 1295 ;Urk. Nr. 2, Bd. V. p. 9) an, bis zum 10. Jännera. 1268 (Urk. Nr. 93. Bd. V. p 226) als Zeuge u. s. w. auftritt, auch zurFamilie der Stainer und zwar zu jener Linie gehörte, die sich vorzugsweiseäs Dapiäs nannte. Hierfür erkennen ihn auch die Herausgeber des fünftenBandes der Quellen zur bayerischen und deutschen Geschichte an; siehe dasNnmensregister im Bd. V. p. 810. Dieser ^.Idsrbus Dnismannus äsDapiäe muß also am Ende des, Jahres 1268 oder in der ersten Hälfte desJahres 126!» (vor dem 19. Juni 1269) in hohem Alter gestorben sein, weil indieser Zeit seine Lehen dem Bischof von Bamberg als eröffnet heimgefnllenwaren, und von diesem weiter verliehen werden konnten. Wahrscheinlich ist alsoauch mit diesem ^.Idsrbus Duüinannus eine Nebenlinie der Stainer(äs Dapiäs) ausgestorben. Auch dieser ^.Idorbns Da/mannus — dersomit ein Zeitgenosse aller bisher genannten Schönsteiner, vom l).11>srbussuäsx äs öbrnöinxa an, war — wird in den Urkunden regelmäßig anhöchst ausgezeichneter Stelle erwähnt, und dadurch der hohe Herrenstand derSchönsteiner abermals beurkundet. So steht z. B. dieser Luzmann in derUrk. Nr. 69 a. 1259 (V.p. 167) gleich der Erste nach dein Grafen von Ortenburgund vor dem Otto äs Dapiäs und dessen Bruder Ulrious (siehe obenZiffer 9); in der Urk. Nr. 87 a. 1266 (V. 214) steht er unter den viris no-dilidus (siehe oben Ziffer 8); in Urk. Nr. 92 a. 1267 (V. p. 223) steht erin der Mitte zwischen dem Grafen von Marsteten und dem Grafen von