Druckschrift 
Denkschrift den freiherrlichen Geburts-Stand der Edlen Herren von Gmainer zum und auf dem Schönstein betreffend :
(mit Beil. A - V)
Entstehung
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Einleitung.

-famitiengeschichttiches.

Als nach der Auflösung des deutschen Reiches im KönigreicheBayern die Adelsmatrikel angelegt wurde, meldete sich der da-mals lebende Vater des dermaligen Herrn Franz von Gmai-ner, k. b. Kämmerers, Oberstlieutenants und FlügeladjutantenSr. Maj. des Königs Ludwig I. von Bayern zur Immatrikula-tion an, und erhielt hierauf von dem k. b. Reichsheroldamt nach-stehende Urkunde:

Nachdem der k. Manualführer bei dem Mauth- und Zoll-Oberamte Ulm diesseits, Franz von Gmainer, (früherHauptmann im Chevauxlegers-Regiment Graf Fugger) zufolgeder allerhöchsten Verordnung vom 16. November 1808 durchVorlegung des seinem Großvater von dem größeren Pfalz-grafen von Zeil 1746 verliehenen und von Sr. Churfürst-lichen Durchlaucht Max Joseph III. von Bayern unterm11. April 1753 bestätigten Adelsdiploms den ihm zukommen-den Adelsstand nachgewiesen hat, so wurde derselbe sammtseinen Abkömmlingen beiderlei Geschlechts nach eingeholterallerhöchster Genehmigung der Adelsmatrikel des KönigreichsBayern einverleibt".

Wir unterzeichnete Vorstand des Reichsheroldenamts undReichsherold bezeugen demnach unter unserer Unterschrist, daßdiese Einreihung bei der Adelsklasse Illt. Z. lol. 563 ^.ot.Nr. 2825 unterm 27. April 1813 wirklich geschehen ist.München, den 30. April 1813".

Karl Heinrich Ritter von Lang.

(4>. 8.) Kayetan Stürzer, Reichsherold.

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