Druckschrift 
Denkschrift den freiherrlichen Geburts-Stand der Edlen Herren von Gmainer zum und auf dem Schönstein betreffend :
(mit Beil. A - V)
Entstehung
Seite
79
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zweifelhaft zu denkorvas nobilibus" in deren und des Vol-kes (utriusguo SSXU8 borviuibus") Gegenivart der Herzog Ottoseinen öffentlichen Gerichtstag zu Niunhusen abgehalten zu habe»im Eingange der Urkunde erklärt.

<t) llrk. Nr 31. u. 1242 (V, 76). 4IIivitii8 giulox «Iv di> ruliiuuc».

In der Urkunde Nr. 34. a. 1242, in welcher der HerzogOtto dem Kloster Niederaltaich eine Schenkung bestätigt, er-scheint hier zum erstenmale (V, x. 76) der allen Geschichtschreibernder Stadt Straubing und sonst notorisch als ein Stainer oderSchönsteiner bekannte Albertus, suäsx eis LtrubinAou^).Dieser Albertus steht hier nach den sämmtlichen weltlichenZeugen von Adel worunter ein Graf von Grünbach, Al-ram von Hals, ein Preising u. s. w. Dies erklärt sich daraus,daß die Urkunde bei oder zu Straubing, (uxuä LtrubinZain"),also in dem Jurisdictionsbezirk des Albertus aufgenommenwurde, wobei er somit als der leitende Ortsrichter den fremdenHerren sämmtlich den Vorzug der früheren Nennung in der vorihm errichteten Urkunde ließ. Nach dem Albertus wird hiernur noch derplobunus äs Vibtu" (der Schultheis oderBauermeister von Nieder-Viechtach am schwarzen Regen) und derNotar also das übrige Gerichtspersonal genannt.

7> Nrk. Nr. 52. » I.'ZZ (V, 121). I)iotriou5 4v Hvliiinstviii.

In der Urkunde Nr. 52, über einen Frieden, welchen dieHerzoge Ludwig und Heinrich mit dem Bischof Albert vonRegensburg zu Straubing am 19. December 1253 schloffen,erscheint (V, x. 121) unter den acht Edelleuten, welche für denFall einer Beschädigung des Bischofs durch die Leute der Herzogesich bis zur Leistung des Schadenersatzes in das Einlager (ob-sta-Zium) nach Regensburg begeben sollen, auch eiu visti 'i0U8clo Soböustsln. Es wird hieraus uicht mit Unrecht zu schließensein, daß dieser Schönsteiner zu einem der Herzoge in ein per-sönliches Dienstverhältniß getreten war, wie dies bei den Mit-

ö3) Ueber die Bedeutung des Titelssudex" als Graf, in der Functionals Landrichter siehe unten Ziffer 14.