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künde vom 1.1256 der junge Graf lloauuas äs Vvsvis, llliusxrimoZsuitus iVI. ooiuitissas klauckvsvsig Lg,uouiaö, alsmilss^), sowie überhaupt häufig einzelne Mitglieder der höherenbayerischen Adelsgeschlechter, deren Angehörige sonst mit dem Prä-dikat cloiuivi, aolzilis viri oder Herren erscheinen, auch mitdem Prädikat militss, als Andeutung der von ihnen speciell er-worbenen Ritterwürde auftretenund in solchem Fall auch aus-drücklich als Ministerialen oder als Städtebürger bezeichnete Per-sonen mit dem gleichen Prädikate aufgeführt werden^). Diesenwirklichen Rittern werden dabei noch die Ehrenprädikate „fromm,fest, strsuni und erbar" beigelegt^'), und zwar auch dann inganz specieller Beziehung zu ihrer Ritterwürde, wenn sie auch da-neben als nollilös viri oder äorailli u. dergl. wegen ihreshöheren Geburtsstandes prädicirt sind "2). Bemerkenswerth dürftedabei noch sein, daß, während das Wort „Ritter, iniles", so-wohl als generelle Bezeichnung des rittermäßigen Standes über-haupt, wie auch als specielles Prädikat einzelner Personen gebrauchtwird, in den sämmtlichen im V und VI. Bande der bayerischen
73) Beil. V Urk. Nr. 66. a. 1256, V. x. 159.
79) Beispiele finden sich in dem als Beilage 1 aufgestellten Verzeichnißder in den bayerischen Quellen Band V. und VI. als militss bezeichnetenPersonen; so z. B. Urk. Nr. 66. a. 1256. (V. x. 159) „Wirico von Duna". —Vergl. ebendas. Urk. Nr. 162 a. 1286 (V. x. 399); Urk. Nr. 317 a. 1362(VI. x. 174); Urk. Nr. 382 a. 1397 (VI. x. 589). — Ebendas. Nr. 247 a.1312 (VI. x. 216): „nobilss viros, d. eomitsm äs Hassavs, III. äoininuinäs L/elendaoü et V. äs ürsnUsrA, iniUtss nostros" etc.
8V) So z. B. unter den Ministerialen (Beil. V.) Urk. Nr. 17 a. 1228V. x. 45 „dunraäus Uulus, iniles"; — Regensburger Bürger, welche „mi-Utes" waren, werden aufgeführt (Beil. 1.) Urk. Nr. 58 a. 1255 (V. x. 137).
81) So z. B. „ander from ritter und Knecht" (Beil. L.) Urk. Nr. 29s. 1231 (V. p. 52); (Beil. 1.) Urk. Nr. 242 a. 1311 (VI. x. 291): „Con-rade dem vromen ritter". — Ebendas. Urk. Nr. 319 a. 1342 (VI. p. 378):„den vesten ritter Engelharden von Hirshorn". — Urk. Nr. 222 a. 1392(VI. x. 135): „syben erber Ritter". — Urk. Nr. 165 a. 1287 (V. x. 494):„strsnui milites IVinUaräus äs Rorbaeü" sto.
32) Z. B. Beil. 1. Urk. Nr. 162 a. 1286 (V. p. 399): „strsnuos mi-Utes äominos äapikeruin L. äs tValpureü, dt>. äs Lodeutanne° sto.