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Denkschrift den freiherrlichen Geburts-Stand der Edlen Herren von Gmainer zum und auf dem Schönstein betreffend :
(mit Beil. A - V)
Entstehung
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zur Bildung von adeligen Vereinen und Gesellschaften (den spätersog. Ritterorden) beigezogen, wovon eine Urkunde vom I. 1361ein glänzendes Zeugniß gibt^); sie sind häufig auch inbegriffenunter der Bezeichnungdie lant Herren"^), und sind eben da-durch als jene kleinen Grundbesitzer bezeichnet, welche ihrer Güteroder Hofmarken wegen den Herzogen zur Leistung der ritterlichenHeerbannfolge verpflichtet sind. Es sind daher diese einschildigenRitter ihrem ursprünglichen bez. landrechtlichen Geburtsstande nachnichts anderes, als was im Sachsenspiegel die schöffenbarfreienLeute sind, wie dies auch durch die Glosse zum Sächsischen Lehn-recht urt. 25, und die Glosse zum Sächsischen Landrecht III. 29bezeugt wird?«).

Im Laufe der Zeit wurden nicht selten die AusdrückeRitterund Rittermäßige" oderKnechte" als Collectivbezeichnung desgesammten bayerischen Landesadels gebraucht") und daher vonund aus den Rittern und Rittermäßigen in diesem Sinne der landstän-dische Ausschuß gewählt"). Daneben fehlt es auch nicht an bayerischenUrkunden, in welchen ebenso, wie dies auch bekanntlich im gesamm-ten übrigen Deutschland der Fall war, das Wortumtos", oderRitter, psrsouao Militäres" u. s. w., insbesondere in derBedeutung von Ministerial oder Dienstmann, oder auch in derBedeutung von Vasall, oder für Ministerialen und Vasallen zu-sammen ohne Unterschied gebraucht wird"). Dies erklärt sich sehr

68) Beil. 8. Nr. 344. a. 1361 (VI. x. 465). (Erste Gründung des St.Michael-Ordens durch die Herzoge Friedrich und Meinhart.) Siehe obenS. 32.

69) Beil. U Urk. Nr. 190. a. 1293 (VI. x. 13); Nr. 238. a. 1311 (VI.183); Nr. 249. a. 1313 (VI. x. 223); Nr. 254. a. 1315 (VI. p. 240); Nr.317. a. 1347 (VI. x. 392) ; Nr. 365. a. 1381 (VN x.527); Nr. 374. a. 1393(VI. x. 560); Nr. 376. a. 1394 (VI. x. 565). u. s. w. Siehe oben S. 46 folg.

70) Bergt Homeyer, im Register zum I. Band des U. Theils desSachsenspiegels, Berlin 1842, S. 575, v. snseilälK.

71) Beil. 8. Urk. Nr. 319. a. 1342 (VI. x. 401); Nr. 338. a. 1356(VI. x. 453); Nr. 347. a. 1362 (VI. x. 474); Nr. 371. a. 1391 (VI. x. 549).

72) Beil. ü. Urk. Nr. 342. a. 1358 VI. x. 462.

73) Z. B. Beil. 8. Urk Nr. 116. a. 1275 (V.x. 278); Nr. 124 a. 1276