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Denkschrift den freiherrlichen Geburts-Stand der Edlen Herren von Gmainer zum und auf dem Schönstein betreffend :
(mit Beil. A - V)
Entstehung
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wähnten Rechtsverhältnisse solche sind, welche nur bei Ministerialenvorkommen, wie eine Freilassung u. dergl.^).

L) Wenn die einzelnen Standesklassen abgesehen von denhier nicht in Betracht kommenden Bischöfen, Prälaten und anderenGeistlichen, den Bürgern und Bauern vollständig aufgeführtwerden, so erscheinen in feststehender Ordnung neben einanderGrafen, Freie, Dienstmannen, Ritter und Knechte",(Edelknechte oder Edelleute schlechthin, oder rittermäßigeMannen, oder Mitterleute). Diese Klassen insgesammt wer-den in den vollständigen Formeln auch unter der vorangesetztenCollectivbezeichnungLantherren" oderdie Herren" begrif-fen'^). Fürsten, als im Herzogthum Bayern begütert, wer-den nur beiläufig einmal erwähnt'); sodann auch nur einmalin Bezug auf die Markgrafschaft Brandenburgs).

Die in den vollständigen Aufzählungen der adeligen Standes-klasseu vorkommenden Bezeichnungen sind nunmehr im Einzelnenzu betrachten.

1) Das WortLantherr" erscheint in den in Beilage Lverzeichneten Urkunden regelmäßig als Collectiv-Bezeichnungder sämmtlichen adeligen Klassen, der Grafen, Freien, Dienst-leute, Ritter und Edelknechte, in dem Sinne vonGruudherren,und bez. Landständen; so in den Urkunden im VI. Bande derQuellen zur deutschen und bayerischen Geschichte, Nr. 190. u. 1293.x. 13; Nr. 198. u. 1294. x. 53 ; Nr. 238. u. 1311. x. 190. 192.Nr. 249. u. 1313. x. 223 ; Nr. 317. u. 1347. p. 394; Nr. 348.u. 1363. x. 478; Nr. 374. u. 1393. x. 560 und Nr. 376. u.1394. S. 565^). Mitunter erscheint aber das WortLant-

99) Z. B. Urk. Nr. 211. a. 1297. VI. p. 95. s. Beilage 0.

190) Siehe die Beilage H

1) Urk. Nr. 217. a. 1399, Bd VI. x. 125:Unä »welle kürst, äsr divns Aeser?sn ist, äsn kricl (Landfrieden) srvern wil, äer ist in äein kriä."Es sind hier offenbar auswärtige Fürsten gemeint, welche in Bayern be-gütert sind.

2) Urk. Nr. 337. a. 1356, Bd. VI. p. 448. s. Beilage U

3) Noch viel früher als das Wortlantherr" erscheint in gleichemweiten Sinne, und als Uebersetzüng, der Ausdruckdaronos terrae."