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Auerbach, Pegnitz und Velden, von dem Bischöfe von Bambergsämmtlich belelM wurden?^).
Ueberdies wurde von Kaiser Karl IV. schon im Jahre 1353durch einen förmlichen Rechtsspruch (ssutsukia) festgestellt, daß eiu„vir nobilis, sx ntrogua pursnts in libörtuta Zanitns" durchAnuahme von Lehen- oder Dienstgütern („lbuclulia, ant ininista-riuliu bmm") und Leistung der entsprechenden Lehen- oder mini-steriellen Dienste an seinein hohen Geburtsstande und sämmtlichenhieraus fließenden Rechten keinen Eintrag erleiden soll und kann:„huocl ob boo kulis libsr vol ing'srnnm in nolnlituko nutivitutisipsius insto söHusntibus clunrnillouri vol clsterioruri non ciobotvsl potsst alic^uo inosto in oinnibns jnribns, ouusis ot rsspsoti-bns inclo clöpsnclsntibus" ?^).
Somit bestand notorisch ein Unterschied von hohen oderfreien, und niederen, in vieler Beziehung den Unfreien ähn-lich behandelten Dienstleuten, welcher besonders niit der hohenfürstlichen Stellung des Dienstherrn zusammenhing, bez. an denfürstlichen und bischöflichen Höfen, wo allein solche höhere oderfreie Dienstleute vorkommen konnten, hervortrat. Dieser Unter-schied der höheren oder freien und der niederen Dienstleute (raiui-storiulos wuM-os, nünoros) fand sogar einen sprachlichen Aus-druck, indem, wie aus dem Schwabenspiegel (nach v. Laßberg o. 69und 139) deutlich hervorgeht, die Ministerialen der Fürsten vor-zugsweise als Dienstmannen, die Ministerialen der nicht-fürst-lichen freien Herren und der Mttelsreien, d. h. der ritterlichenVasallen??) aber als „eigene Leute, eigen Mann" bezeichnetwurden, ja sogar mitunter wie z. B. im kleinen Kaiserrechte (nachEndeniann, Buch III. o. 6) die Bezeichnung als Dienstmann
75) Siehe z. B. den Lehenbrief des Bischpfs Bertholt von Bambergfür den Herzog Ludwig von Bayern vom 19.Juni 1269, in den Quellenzur deut. u. bayer. Geschichte Bd. V. (München 1857) S. 231. Nr. 97.
76) BeiKindlinger, Sammlung merkwürdiger Urkunden, S. 100. 101.
77) In diesem Sinns gebraucht nämlich der Schwabenspiegel dasWort „Mittelfreie" Schwabensp. (v. Laßberg) Vorrede, Int. I> amEnde: „Mittelvrien, daz sint die ander vrien man sint."