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deten. In Uebereinstimmung hiermit erwähnt auch das tUiro-nioon IlrsporAsusö ucl a. 1208 schon „ciusuciaiu libsruin„tuniiliui'siu Ouois Luvurius"und ebendaselbst werdenmehrfach Herren aus denselben Familien mit dem Prädikat „uo-bilss luinistsriulss oder uobilos viri" erwähnt, welcheauch in den Urkunden des XIII. und XIV. Jahrhunderts alsInhaber der hohen bayerischen Hofämter oder sonst unter denGetreuen (liäolos) der Herzoge von Bayern erscheinen^).
Die Annahme von Hofämtern bei den Fürsten des Reicheskonnte aber um so weniger mehr als eine Standeserniedrigungder Grasen und freien Herren enthaltend betrachtet werden, alssogar die weltlichen Kurfürsten nicht nur für sich selbst die ober-sten Hofämter (Xrollinnuistoria,, Erzämter) bei dem Kaiser als desReiches Erz-Truchseß, Erz-Marschall, Erz-Schenk und Erz-Kämmererin Anspruch nahmen, sondern es sogar auch nicht für unvereinbarmit ihrer Würde fanden, dergleichen Hofämter bei Bischöfen anzu-nehmen. So hatten bekanntlich die ersten Fürsten des Reichesdieselben Hofämter (Niuistsria), welche sie am kaiserlichen Hofebekleideten, auf Bitten des Kaisers Heinrich II., des Heiligen,an dem Hofe des Bischofs von Bamberg zu Ehren des von die-sem Kaiser neu gegründeten Bisthums übernommen^). Unterdiesen befanden sich namentlich die bayerischen Herzoge und Pfalz-grafen bei Rhein, welche mit dem Amte des Truchseß („vklloiuinäuxikorutus"), sowie mit den damit als Dienstgüter zusammen-hängenden Lehen, den Landstädten (oppiäa) Hersbruck, Vilseck,
72) Läit. Lasilsao, 1559, x. 311: „Ninistsrialss 11 der!, alsZeugen in Urk. des Bischofs Embrico (Emrich) von Würzburg a. 1144, inv. Schulte s histor. Schriften, B. I. p. 567.
73) So z. B. ebendas. o. a. 1293, S. 395: „?risäsrious nodilis ini-nistsrialis äslanns, krator äapiksri, gni nuno sst"; S. 311: „nodilis?ir NsrtiiolÄus äottiksn st tilius sfns R onr i ous"; ebendas. „vir no-dilis OsASiiüaräus äs Hellinstsin, proourator rsZIs küilixpi xsroinnia rsAalia xrasäig. Suoeias". Vgl. Beil. L.
74) Struv, Lorp. Histor. ?srioä. V. Lest. 8. S. 19.