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Die Vorältern in gerader Linie des obengedachten HerrnOberstlieutenants Franz von Gmainer finden wir in Eggen-felden, woselbst nachweislich ein Johann Georg Gmainer,über dessen Verhältnisse jedoch nichts Näheres bekannt ist, nachAusweis seines in der Kirche befindlichen Grabsteins am 18. April1746 im Alter von achtzig Jahren gestorben ist, also im I. 1666geboren war, und der Ur-Urgroßvater des dermal lebenden HerrnOberstlieutenants Franz von Gmain er ist.
Dieser Herr Johann Georg Gmainer hinterließ nämlichvier Söhne, Namens Georg Michael, Anton Michael, AntonBenedict und Johann Michael Gmainer. Der älteste dieservier Brüder war churbayerischer Oberst-Jägermeister, der zweitechurfürstlicher Gerichts- und Kasten-Amts-Gegenschreiber und Lehen-verwalter in Eggenfelden 22). Diese beiden hatten sich in demösterreichischen Erbfolgekriege von 1742—1744 durch ihre Treueund Tapferkeit zu Gunsten des Churfürsten von Bayern bezw.Kaisers Karl VII. rühmlichst ausgezeichnet. In Anerkennung ihrerVerdienste wurde durch den Reichstruchseß und Reichshofrathsprä-sidenten Grafen zu Zeil als „Eomss pulutinus uiajov oder Hof-pfalzgraf", nicht nur ihr alter stiftsmäßiger Geschlechtsadel erneuertund bestätigt, sondern auch ihr althergebrachtes Gmainer'schesWappen erweitert und vermehrt, laut des von dem Grafen zuZeil hierüber ausgefertigten, noch im Originale vorhandenen Di-ploms d. d. Zeil 1. December 1746.
In diesem Diplome wird angeführt:
„Daß die „Edlen Herren", Georg Michael Gmainer„und seine obengenannten drei Brüder zu vernehmen gegeben„haben, welcher gestalt deren in der Oberen Pfalz gebürtige„Voreltern bereits vor mehr denn zweihundertJahren„besag der Chur-Bayerischen Landtafel § st kolio 214 in dem
39) Von diesem Anton Michael findet sich im Sterbebuche der PfarreiEggenfelden noch der Eintrag seines Ablebens, a. 1770, 23. December, wobeier als „praonodiUs äomious 4.ntonins bliodael äs Kwainer" bezeichnet wird.