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2 (1868)
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aufgeführt werden wird, und er sieh auf dem Flügel wirdhören lassen."

Diese Coneerte scheinen längere Zeit mit Erfolg vor-gehalten zu haben. Doch gab der alternde Meister siespäterhin auf.Die besten und frequentesten Coneertehatte ehemals der grosse Bach und nach ihm Herr M.Ebeling in der Handlungs-Akademie. Aber diese sindaufgegeben, indem man es nachtheilig für das Institut aus-legte, dass es seine Eleven in feiner Gesellschaft und mitguter Musik alle Wochen ein paar Stunden unterhielt.Bach giebt sich zur Ruhe und führt längst keine Musikenim Concertsaal mehr auf 1 ). B

Welche Schwierigkeiten im Ganzen, abgesehen vonder vorstehend angedeuteten materiell spiessbürgerlichenund kleinkrämerischen Ansicht die Conceft-Aufführungenin Hamburg fanden, sagt di^elbe Corrcspondenz, indemsie fortfahrt:Dazu kommt, dass im Sommer Alles, wasbeau monde heisst, auf den Gärten lebt, im Winter aberder Clubs, Assemblern, Lotterien, Pickenicks, Bälle undSchmausereien so viele und festgesetzte sind, dass einConcert nur mit unsäglicher Mühe einige freie Stundenausfindig macht, wo es sich einschleichen kann. AmSonntag dürfen keine sein, das ist wider die Orthodoxie.Drei, vier Tage sind Posttage, wo kein Kaufmann, Commisoder Plandlungsbedienter jemals Zeit hat, an Coneerte zudenken. Die übrigen Tage sind Comödien; also bleibtnur der Sonnabend, wo Alles sich von grossen Schmause-reien, Spielverlusten und Geschäften erholt."

Bei solchen äusseren Schwierigkeiten mag - es ihm wohlunter der sich mehr und mehr geltend machenden Last derJahre nicht auf die Dauer behagt haben, für die künstlerischeUnterhaltung des Hamburger Publikums weiter zu sorgen.

In seinen häuslichen Verhältnissen scheint Zufrie-denheit und Ordnung geherrscht zu haben. Sein Haus

i) Magazin für Musik. Jahrg. II. L78I. S. 3.

Bitter, Emanuel und Friedemann Bacli. II.

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